Schaltkugel, Schaltgestänge Totalsanierung

Hier sollte alles rein was irgendwie direkt mit LT-Technik zu tun hat.
Also in erster Linie technische Fragen und Antworten, aber zum Beispiel auch Tips und Tricks,Technische Umbauten etc.
Gäste dürfen nur lesen. Registrierte Benutzer und LT-Freunde dürfen lesen, schreiben und Anhänge erstellen.

Schaltkugel, Schaltgestänge Totalsanierung

Beitragvon Barney-Nord » Donnerstag 20. September 2018, 00:41

Moin Zusammen

Nun habe ich mich heute endlich mal in der Praxis an das Thema Schaltung gewagt.

Mein kleines Problem...

Im Grunde schaltet alles gut, aber wenn ich lange Strecken über die Autobahn fahre und von der Autobahn runter komme, habe ich immer das Problem, dass die ersten beiden Gänge harken, bzw. schwer rein gehen.

Wiki studiere ich in der Sache seit Jahren und kenne es gefühlt fast auswendig ;) Axo Teile in Sachen Schaltung sammel ich auch schon seit Jahren.

Also die vier Schrauben am Haltebock gelöst, die Schelle von der nicht mehr erhältlichen Tülle/Faltenbalk 281 711 183 A, der bei mir zum Glück unbeschädigt ist, gelöst um an die Buchse 281 711 209, die mit dem 5er Paßstift zu kommen.

Haltebock entfernt...

Und was kommt zum Vorschein .... Eine völlig korrekte Schaltkugel mit keinerlei Abnutzungen, nur dummerweise die Tülle/Kappe 281 711 184 A ist eingerissen. Ergo musste ich leider die heile Schaltkugel 015 311 544 aufschneiden, weil ich sonst die neue Kapppe 281 711 184 A nicht drauf bekomme. Nun gut, so isses nun mal...

Dann habe ich mich um die Buchse 281 711 209 gekümmert. Alles schön sauber gemacht und dann fest gestellt, dass diese ebenfalls vollkommen unbeschädigt ist. Das ist aber doof dachte ich im ersten Moment...

Im zweitem Moment habe ich dann mal einen Meßschieber/Früher Schieblehre genannt und die original Ersatzbuchse von Classic Parts aus dem Keller geholt.

Dann habe ich zuerst die alte eingebaute Buchse gemessen und festgestellt, das diese 35,1mm Ausssendurchmesser hat.

Die neue hatte im Vergleich 35,4 mm und würde so noch nicht einmal in die gereinigte Führung vom Haltebock passen.

Dann einfach mal die gesäuberte Buchse in die Führung gehalten und gemerkt, dass das vorgegeben Spiel von 0,5-1.0 mm, welches im Wiki angegeben ist, nicht passt, bzw. die Buchse ein wenig zu dick ist.

Ich vermute, dass der Vorgänger das mal getauscht hat, vielleicht ohne die Buchse vorher mechanisch anzupassen oder im Durchmesser zu wenig abgetragen wurde.

Dann müselig erst mit 120er Schleifpapier, dann mit 240er, die Buchse rund herum abgeschliffen und nun habe ich wohl die 0,5 mm Spiel erreicht.

Zumindest ist deutlich Spiel erkennbar. Ich glaube ich schleife das Teil morgen noch ein wenig oder was meinst du Tiemo, sollte es reichen wenn es ein wenig wackeln kann ? Ich bin ja Metaller und mein Gefühl sagt mir, das ich wohl jetzt so nen halben Millimeter Spiel habe. Sollte wohl reichen, da sich ja auch der Haltebock bei Erwärmung ausdehnt und nicht nur die Kunststoffbuchse.

Im Wiki steht, dass die Buchse auf jeden Fall getauscht werden sollte, auf Grund von nicht messbaren Verformungen, aber die sieht wirklich noch aus wie neu, darum mache ich das abschleifen der alten Kugel und schaue mir erstmal das Schaltergebnis an. Zur Not kann ich die immer noch wechseln.

Ich bin mir noch unsicher , weil aus dem Wiki nicht wirklich gut erkennbar ist, wie ich das gesamte Gestänge inkl. Schaltstange ausbaue, aber vielleicht traue ich mich da morgen mal heran. Optisch schaut das da alles sehr verdreckt aus, ich hoffe nur Schmutz und Sand. Der Tausch der Kugel und der hinteren Buchse ist im Wiki top beschrieben, aber der Weg zum Ausbau des ganzen Krams vorne finde ich doch eher mäßig, bis gar nicht drauf eingegangen, beschrieben. Den Ausbau vorne kann ich bisher nur aus Wiki Bildern erahnen und muss mir das beim arbeiten erlernen.

Vielleicht baue ich aber auch erstmal hinten alles zusammen und teste erstmal, ob das Problem weg ist. Trotzdem muss ich das vordere Schaltgestänge heraus nehmen und mir vor allem mal die nicht mehr erhältliche Distanz-Buchse und die O-Ringe anschauen.

@Tiemo ... muss ich zuerst die Schaltstange, die mit dem Stift (10 Durchmesser) und der Klammer gehalten wird entfernen, bevor ich an die weiteren Teile herankomme ? So würde ich jetzt zumindest erstmal vorgehen... Bin ich da auf dem richtigem Weg ? Die Schalt-Manschette oben ist dann natürlich schon entfernt. Wie würdest du vorgehen um das vordere Gedöns zu lösen ?

Und muss die lange Stange nach hinten zwangsweise an der Verzahnung getrennt werden zum Ausbau oder geht die auch komplett heraus ? Möchte möglichst versuchen das ohne komplett neu einstellen hinzubekommen. Wenn die Schaltstange die mit dem vorderen Lagerbock verbunden ist, draußen ist, dann müsste doch die komplette Stange eigentlich frei sein oder ? Natürlcih vorausgesetzt, hinten am Lagerbock ist alles gelöst.

Und Tiemo noch ein kleiner Hinweis für dich und fürs Wiki.

Unter dem ersten Bild mit den Beschreibungen der Einzelteile kommt nach Nummer 9 Schaltstange, in der Teileauflistung folgende Aussage...

" Und die beiden Führungsbuchsen, die von den Maßen gleich sind "

, mit Verlinkung auf die vordere und hintere Führungsbuchse. Diese Aussage ist leider falsch !

Diese Aussage wird zwar im Laufe des gesamten Textes wieder revidiert und genauer erläutert, aber wer kein Plan hat und das oben lesen tut und nicht bis zum Ende liest, denkt, die Buchsen sind gleich. Es geht nicht nur um die Löcher für den Paßstift hinten, sondern auch das Loch in der Mitte ist ganz anders. Sehr gut auf dem einen Bild zu erkennen. Die beiden schwarzen Buchsen übereinander in der Mitte des Bildes unten sind klar unterschiedlich.


Gruß Barney
Dateianhänge
image.jpeg
Hier meine über Jahre hinweg gesammelten Ersatzteile in Sachen " Schaltung"
image.jpeg (87.74 KiB) 1327-mal betrachtet
image.jpeg
Hier die Buchse 281 711 209 im unbeschädigten Zustand, aber vom Durchmesser her " zu dick", da vermutlich beim Einbau vom Vorgänger nicht mechanisch bearbeitet, bzw im Durchmesser verkleinert.
image.jpeg (92.46 KiB) 1327-mal betrachtet
image.jpeg
Die berühmt berüchtigte Kugel 015 311 544 ... Hier äußerlich unbeschädigt, ich musste sie trotzdem zerstören.
image.jpeg (85.04 KiB) 1327-mal betrachtet
Zuletzt geändert von Barney-Nord am Freitag 5. Oktober 2018, 20:41, insgesamt 2-mal geändert.
Barney-Nord
 
Beiträge: 136
Registriert: Dienstag 29. November 2016, 18:27
Fahrzeug: Lt28 EZ12/1983 kurz, DW, 75PS, Selbstausb Womo

Re: Schaltkugel

Beitragvon Barney-Nord » Donnerstag 20. September 2018, 21:05

So nun hab ich heute hinten an der Schaltung alles wieder zusammen gebaut und nen paar mal trocken geschaltet, es lässt sich top schalten und schmatzt richtig schön vom neuen Silikonfett.

Dadurch das ich nun die hintere Buchse auf von 35,1 mm auf 34,6 mm herunter geschmirgelt habe, dürfte es keinerlei Probleme mehr geben, wenn der LT richtig warm gefahren ist, bzw. ich Schaltprobleme nach verlassen der Autobahn habe.
Nun sollte genug Spiel vorhandenen sein. Die Metallhülse am Haltebock, wo die Buchse hinein kommt, hat ein Innenmass von 35,3 mm. Ergibt also eine Luft von 0,7 mm was ausreichend sein sollte.

Den vorderen Teil vom Schaltgestänge habe ich erstmal grob gesäubert und mit Rostlöser eingesprüht, da werde ich die Tage, je nach Wetter, dann mal bei gehen und so schwer sieht das nicht wirklich aus, werde ich natürlich auch ohne direkte Hilfe hinbekommen.

Und an alle die das hinten am Schaltgestänge auch mal machen wollen, insb. die sog. Kugel austauschen... Es ist wirklich kinderleicht, wenn man so vorgeht wie im Wiki beschrieben.

Gruß Barney
Dateianhänge
image.jpeg
Alles wieder fertig montiert ...
image.jpeg (75.63 KiB) 1257-mal betrachtet
image.jpeg
Neue Tülle und neue Kugel
image.jpeg (88.23 KiB) 1257-mal betrachtet
image.jpeg
Alles schön mit Silikonfett eingeschmiert.
image.jpeg (86.43 KiB) 1257-mal betrachtet
image.jpeg
Diese Tülle war bei mir eingerissen und ist bei Classic Parts noch erhältlich !
image.jpeg (76.22 KiB) 1257-mal betrachtet
Barney-Nord
 
Beiträge: 136
Registriert: Dienstag 29. November 2016, 18:27
Fahrzeug: Lt28 EZ12/1983 kurz, DW, 75PS, Selbstausb Womo

Re: Schaltkugel

Beitragvon Tomturbo1958 » Samstag 22. September 2018, 18:18

Servus!
Ich habe den Verdacht das die Kupplung nicht ganz frei gibt. Suche doch dort wo es einfach geht und nichts kostet. Vielleicht liegt nur fallweise die Matte unterm Kupplungspedal oder bei heißem Motor wird das Kupplungsseil etwas länger und Du mußt nur etwas weniger Leerweg einstellen?
Grüße
Thomas
Benutzeravatar
Tomturbo1958
 
Beiträge: 311
Registriert: Mittwoch 11. November 2015, 14:19
Fahrzeug: LT45 lang 109 PS 440000 Km Womo Eigenbau Reimodach

Re: Schaltkugel

Beitragvon Barney-Nord » Montag 24. September 2018, 22:02

Moin Zusammen

Vorab erstmal, ich glaube der Beitrag von Thomas ist hier hinein gerutscht und hat mit dem Thema hier nix zu tun.

Heute war das Wetter mal wieder ganz gut und ich habe mich mal dabei gemacht, das ganze Gedöns der Schaltung vorne auszubauen.

Alles total versifft und der ehemalige Schmierstoff ist teilweise total verhärtet. Dazu ein O Ring defekt, aber die Distanzbuchse Nr.7 im Wiki, schaut nach der Reinigung morgen sicher wieder aus wie neu, ist also kein Wasser eingedrungen, wurde aber wirklich Zeit, die vordere Schaltung dringend zu sanieren. Ersatzteile habe ich ja wie oben schon erwähnt alle hier liegen.

Morgen werde ich mal alles mit Bremsenreiniger sauber machen und dann mal schauen, wie die Kunststoffteile vordere Buchse 281 711 207 B ( nicht mehr erhältich ) und die Lagerkugel 281 711 207 A (im Wiki Nr.4 und wieder bei Classic Parts erhältlich ) aussehen.

Achso, die Klemme/Schaltstange im Wiki Teil 8 bekomme ich noch nicht ab. Die Schraube war kein Problem, aber das Teil sitzt sehr stramm auf der Schaltstange mit dem Vielzahn, mal sehen wie ich das runter bekomme. Vielleicht bissel aufbiegen und runter Hebeln, mal gucken. Notfalls muss ich hinten den Lagerbock noch einmal demontieren und die gesamte Stange unterm Auto heraus ziehen. Ist vielleicht der leichtere Weg.

Bin gespannt wie das alles schaltet, wenn erstmal wieder alles zusammen gebaut ist.

Aber bisheriges Fazit... Hinten wurde die Schaltkugel und die hintere Buchse schon einmal vor meiner Zeit 1999 erneuert. Beide Teile wie neu und fettmässig auch alles top. Muss allerdings auch gestehen, dass der Lt in den letzten 19 Jahren keine 10 000 km gefahren ist.

Vorne war wohl noch nie jemand bei, da wie oben schon erwähnt,alles verharzt, verdreckt und vermutlich auch Schäden an der Lagerkugel bzw. auch der Buchse. Vorne ist die Sanierung auch ein wenig aufwendiger zum Vergleich hintere Schaltung.

Bis dahin
Gruß Barney




.
Dateianhänge
image.jpeg
image.jpeg (110.57 KiB) 1125-mal betrachtet
image.jpeg
image.jpeg (103.3 KiB) 1125-mal betrachtet
Barney-Nord
 
Beiträge: 136
Registriert: Dienstag 29. November 2016, 18:27
Fahrzeug: Lt28 EZ12/1983 kurz, DW, 75PS, Selbstausb Womo

Re: Schaltkugel

Beitragvon Barney-Nord » Dienstag 25. September 2018, 23:57

Moin Zusammen

Heute habe ich dann mal alles auseinander gebaut, mit reichlich Bremsenreiniger und viel Handarbeit die einzelnen Teile mit Draht- und Messingbürste sauber gemacht.

Danach habe ich mit 240er Schleifpapier alle ehemals blanken Stellen wieder blank gemacht. Insbesondere die Schaltstange, die beiden Klammern und vor allem die Distanzbuchse, die bei mir zum Glück unbeschädigt ist und sich nun fast wieder wie neu präsentiert.

Die beiden Kunststoffteile Buchse und Lagerkugel ebenfalls mit viel Bremsenreiniger gereinigt. Hierzu die Teile in Bremsenreiniger einlegen und dann mit einer Messingbüste und Schraubendreher säubern, bzw. das harte fett abkratzen. Nun ist alles ohne jegliche Schmutzbehaftung.

Das alte Fett ist vermutlich Bj 1983, somit 35 Jahre alt und war an etlichen Stellen wirklich total verhärtet, teilweise wie harter Teer. Ich bin wohl wirklich der erste, der an der vorderen Schaltung arbeitet, nach 35 Jahren.

Austauschen werde ich die Lagerkugel 281 711 207 A , da mir diese doch stark abgenutzt und "vergnudelt" vorkommt. Hab ja die neue hier liegen und die sieht doch deutlich besser aus.

Anders verhält es sich bei der Buchse 281 711 207 B .Diese ist zwar auch deutlich dünner wie die neue die ich hier liegen habe, aber hier verhält es sich genauso wie bei der hinteren Buchse 281 711 209 . Diese müsste ebenfalls mechanisch angepasst werden, das Prinzip ist praktisch das selbe. Das Neuteil würde so garnicht in die Führung passen, da zu dick. Die alte Buchse hat derzeit ein Spiel von 0,7mm und ist sonst in einem top Zustand. Das werde ich so behalten.

Dazu werde ich noch die Druckfeder 251 711 145 tauschen. Ich könnte die Alte auch behalten, aber die neue Feder federt einfach besser, ist halt noch strammer. Zudem ist die alte Feder ganz leicht angerostet.

Und dann natürlich die beiden O-Ringe 281 711 150 !

Fazit, ich habe zwar etliche Teile hier neu liegen, werde diese aber nicht verwenden, bis auf die drei genannten Positionen.

Allerdings werde ich den vorderen Lagerbock noch neu lackieren.

Und die Schaltstange werde ich im sichtbaren Bereich zwischen Manschette und Schaltknauf in Silber lackieren.diw gammelige Stange nervt mich schon ewig ;)

Achso, der Klemmhebel 281 711 201 saß absolut fest auf der Schaltstange. Hätte ich im eingebauten Zustand nie gelöst bekommen ! Habe dann hinten den hinteren Lagerbock wieder abgebaut, die gesamte Stange heraus gezogen und den Klemmhebel dann mit einem großen Schraubendreher und Hammer im Haus heraus bekommen

Grundsätzlich bin ich wirklich froh, das ich das Thema endlich mal angegangen bin. Morgen ist erstmal Fußball und Donnerstag geht's dann weiter.

Gruß Barney
Dateianhänge
image.jpeg
Alles wieder sauber und im Grunde alles im guten Zustand bis auf die Lagerkugel, die Druckfeder und die O-Ringe. Alles andere war Handarbeit.
image.jpeg (122.83 KiB) 1055-mal betrachtet
image.jpeg
image.jpeg (90.17 KiB) 1055-mal betrachtet
image.jpeg
Die Schaltstange mit dem Vielzahn am Anfang. Der Klemmhebel saß nach vermutlich 35 Jahren bombenfest ! Gelöst habe ich das mit einem kräftigen Hammerschlag auf den Schraubendreher, der in die Nut eingesteckt war.
image.jpeg (106.22 KiB) 1055-mal betrachtet
image.jpeg
In der Metall-Hülse vom Klemmhebel total verhärtetes altes Fett..
image.jpeg (108.96 KiB) 1055-mal betrachtet
Barney-Nord
 
Beiträge: 136
Registriert: Dienstag 29. November 2016, 18:27
Fahrzeug: Lt28 EZ12/1983 kurz, DW, 75PS, Selbstausb Womo

Re: Schaltkugel

Beitragvon Jabba » Mittwoch 26. September 2018, 11:23

Super Bilder, tolle Arbeit.
Werde mich mal auch daran trauen. Hab aber das ältere setting, sprich, der Aufbau ist anders. mache dann davon auch mal Fotos zum vergleich.
Benutzeravatar
Jabba
 
Beiträge: 595
Registriert: Dienstag 3. März 2015, 22:17
Wohnort: Dormagen
Fahrzeug: LT 28 CH 2.0 Benziner 55KW Bjh 79

Re: Schaltkugel

Beitragvon Barney-Nord » Donnerstag 27. September 2018, 23:05

Moin Zusammen, Moin Jabba

Danke für die Blumen :)

Kannst dich da ruhig heran trauen, Schaltgestänge ist kein Hexenwerk, wie ich gerade feststelle, ist wirklich alles machbar, auch mit wenig Möglichkeiten. Also eine Schrauberhalle ist dafür nicht notwendig. Wie schon im Wiki erwähnt geht das im Grunde auf der Straße, auch wenn dort nur der hintere Teil beschrieben ist.

Ja und das mit dem "älteren Setting" hat mich auch kurz verwirrt, da es sich im Wiki ja scheinbar um Baujahr bis 1983 handelt. Diese Klemmschelle von der dort die Rede ist, habe ich ab Bj 1983 ja garnicht. Bei mir ist die Zahnstange, bzw. Verstellung ja direkt an dem Klemmhebel.

Aber ich bin auf deine Version hier bis Baujahr 1983 gespannt, lass uns nicht solange warten ;)

So heute kommt ein Tagesabschnittt, der für die Funktion vollkommen unnötig ist, aber da ich seit Jahren versuche immer alles "ein klein wenig besser" zu sanieren, als VW es ausgeliefert hat, habe ich das nun auch nochmal in Angriff genommen.

Ich werde den vorderen Lagerbock und die Schaltstange lackieren.

Zudem steht der LT auf privatem Grund vor der Tür und von daher habe ich auch keinerlei Zeitdruck.

Ich habe den vorderen Lagerbock weitgehend blank geschliffen, bis auf die Stellen, siehe Bilder, wo ich nicht heran komme.

Da ich wie gesagt an einige Stellen nicht heran komme und zudem in der Buchse/Führung, wo die Distanzbuchse hinein kommt, ich heute festgestellt habe, das sich dort einige kleine Rostlöcher drinne befinden, darum habe ich den Lagerbock heute nochmal mit Fertan behandelt.

Dieses lasse ich nun um die 24 Std einwirken und morgen wird das Teil dann erst grundiert und dann in Silber lackiert.

In Silber deswegen, weil ich hier noch eine alte Dose Hammerit Silber stehen habe, die ich mit Härter und Verdünnung mit der Lackierpistole auftragen werde. Und da ich ja die Schaltstange im sichtbaren Bereich, also zwischen Schaltmanschette und Schaltknauf in Silber lackieren möchte, kann ich es mir dann sparen, die Pistole zu reinigen und dann nochmal eine andere Farbe für den Lagerbock anzumischen. Also brauche ich so nur einmal Farbe anmischen. Sonst hätte ich den Lagerbock mattschwarz lackiert.

Die Bilder sind entsprechend beschrieben...

Und nochmal ganz klar gesagt, diesen Schritt kann man sich auch sparen, ist absolut nicht Notwendig, sondern eher übertriebene Spielerei meinerseits ;)

Gruß Barney
Dateianhänge
image.jpeg
Hier schön zu sehen, die Stellen wo ich nicht schleifen kann, habe ich mit Fertan eingepinselt. Mit Fertan kann man ruhig großzügig umgehen. Morgen wird das unter laufenden Wasserhahn alles wieder entfernt und dann grundiert.
image.jpeg (121.99 KiB) 936-mal betrachtet
image.jpeg
Fürs Foto extra mal Fertan daneben gehangen. Fertan hält übrigens für immer und hat keinerlei Ablaufdatum !
image.jpeg (134.97 KiB) 936-mal betrachtet
image.jpeg
image.jpeg (99.9 KiB) 936-mal betrachtet
image.jpeg
Die Schaltstange wird nur an der sichtbaren Stelle zwischen Schaltmanschette und Schaltknauf lackiert.
image.jpeg (93.84 KiB) 936-mal betrachtet
image.jpeg
Echte Handarbeit mit viel Schleifpapier, erst 120er und danach mit 240er bissel glatt gemacht.
image.jpeg (100.86 KiB) 936-mal betrachtet
image.jpeg
Überall wo Klebeband ist, kommt kein Fertan hin und es wird dort auch nicht lackiert.
image.jpeg (112.73 KiB) 936-mal betrachtet
image.jpeg
image.jpeg (99.65 KiB) 936-mal betrachtet
image.jpeg
Hier sieht man die Stellen, wo ich mit Schleifpad nicht hinkomme !
image.jpeg (110.49 KiB) 936-mal betrachtet
image.jpeg
image.jpeg (104 KiB) 936-mal betrachtet
Barney-Nord
 
Beiträge: 136
Registriert: Dienstag 29. November 2016, 18:27
Fahrzeug: Lt28 EZ12/1983 kurz, DW, 75PS, Selbstausb Womo

Re: Schaltkugel

Beitragvon Jabba » Freitag 28. September 2018, 00:22

Bild Bild Bild
Benutzeravatar
Jabba
 
Beiträge: 595
Registriert: Dienstag 3. März 2015, 22:17
Wohnort: Dormagen
Fahrzeug: LT 28 CH 2.0 Benziner 55KW Bjh 79

Re: Schaltkugel

Beitragvon Barney-Nord » Freitag 28. September 2018, 02:27

Moin Thorsten

Achherje... Das schaut ja total anders aus und scheinbar werden bei dir auch ganz andere Ersatzteile benötigt :(

Vor allem, schaue dir mal an, wie ähnlich sich "auf den ersten Blick" die Klemmhebel ähneln !

Aber auf den zweiten Blick wird dann klar, dass das vollkommen verschiedene Teile sind !

Ich habe dafür mal ein Bild von dir vergrößert, um den gravierenden Unterschied mal bildlich darzustellen.

Um das mal festzuhalten... Scheinbar gibt es mind. drei verschiedene Klemmhebel. An meinem Klemmhebel wird die Schaltstange zum Getriebe eingesteckt und somit eingestellt, so scheint es ja bei dir auch zu sein. Dann muss es ja noch ein drittes System geben, wo dann die Klemmschelle 281 711 603 zum Einsatz kommt. Korrigiere mich bitte jemand, wenn ich das gerade falsch verstehe !

Jabba, hab mir deine drei Bilder nun noch mal ganz genau angeschaut... Alles was auf den Bildern zu sehen ist, scheint restaurierbar zu sein und Neuteile, die es für deinen LT eh nicht mehr gibt, wirst du gar nicht benötigen... Die Kunststoffbuchse und die Lagerkugel schauen doch noch ganz gut aus... Also, halte durch... Es schaltet sich bald wie ein Neuwagen.... hehe ;)

Hier ist das auch alles mal zeichnerisch zu sehen...

https://volkswagen.7zap.com/de/rdw/lt+l ... 711-69000/

Und hier die andere Version....

https://www.volkswagen-classic-parts.de ... ng-9b51c3/

EDIT ... Ich habe mir gerade nochmal die Seite von Classic Parts angeschaut.

Der hier abgebildete Klemmhebel 281 711 201 aus der CP Zeichnung Teil 23a wurde in folgenden Modellen verbaut:
LT (08/89 - 12/95)
Position 23A auf Bildtafel 1
LT (12/82 - 07/89)
"Position 23A auf Bildtafel 1" ... Vermutlich falsche Angabe !!!
Position 23 auf Bildtafel 1

Also mal wieder komische Classc Parts Angaben ! Angeblich soll das Teil ja auch für Bj 12/82-07/89 passen. Ich würde eher sagen, das mein Klemmhebel 281 711 205 D, Teil 23 auf der CP Zeichnung ab Bj 12/82-07/89 passt und der Klemmhebel 23a nur für die Bj 08/89-12/95, also für die letzte LT Serie. Fazit über die Klemmschelle 281 711 603 auf der CP Zeichnung 23b

Die Klemmschelle findet nur ab Bj 08/89 Verwendung. Mich hatte das echt total irritiert, weil im Wiki immer von dieser Klemmschelle die Rede ist und diese auch bildlich immer wieder dargestellt wird und ich mich dann gewundert habe, warum ich das Teil nicht habe. Also, erst ab Bj 08/89 !!!

Und Jabba, leider ist in dem zap Link keine VW Nummer von deinem Klemmhebel mehr zu erkennen, da nicht mehr lieferbar.

Teile uns unbedingt mit, welche Nummer auf deinem Klemmhebel steht, dann dürften wir alle drei Klemmhebelnummern zusammen haben :) Erhätlich ist eh nur noch der Klemmhebel ab Bj 08/89

Lieben Gruß und viel Erfolg
Barney
Dateianhänge
image.jpeg
Hier nochmal mein Klemmhebel mit VW Nummer 281 711 205 D von Bj 12/82-7/89
image.jpeg (184.41 KiB) 926-mal betrachtet
image.jpeg
Der Klemmhebel von Jabba, Nummer ist mir unbekannt, aber Jabba weiß das sicherlich...Ups Akku nur noch 7% ;)
image.jpeg (68.56 KiB) 926-mal betrachtet
image.jpeg
Mein Klemmhebel vermutlich ab Bj 1983 mit der Nummer 281 711 205 D Nicht mehr erhältlich, aber was soll daran kaputt gehen !?
image.jpeg (157.94 KiB) 926-mal betrachtet
Barney-Nord
 
Beiträge: 136
Registriert: Dienstag 29. November 2016, 18:27
Fahrzeug: Lt28 EZ12/1983 kurz, DW, 75PS, Selbstausb Womo

Re: Schaltkugel

Beitragvon schaettman » Freitag 28. September 2018, 07:28

Moin, also ich hab die 2.Version drin und da war die 6 in der 23a so ausgeschlagen, daß ich 23a tauschen musste weil eine neue 6 das Spiel nicht beseitigt hatte. Mein 45er ist von EZ 30.3.84 also noch vor den Werksferien... Gruß th PS: was da grundsätzlich fehlt ,ist eine obere Abdeckung gegen Sand oä, der von oben die Flächen schützt...
nun mit "H" :-)
Benutzeravatar
schaettman
 
Beiträge: 460
Registriert: Samstag 31. Mai 2008, 15:32
Wohnort: Hohnhorst SHG
Fahrzeug: LT 45 TD, EZ 84, 1G,Selbstausb. Ölofen Vesuv

Re: Schaltkugel

Beitragvon Jabba » Freitag 28. September 2018, 08:16

Jo, das gestänge sieht wirklich noch gut aus. Hab es aber auch schon gut saubee gemacht.

Daa ist das gestänge aus der ersatzteilkiste, die mit beim kauf des lts dabei war. Bin gespannt, wenn ich das aktuelle ausbaue, welche version ich verbaut hab.
Benutzeravatar
Jabba
 
Beiträge: 595
Registriert: Dienstag 3. März 2015, 22:17
Wohnort: Dormagen
Fahrzeug: LT 28 CH 2.0 Benziner 55KW Bjh 79

Re: Schaltkugel

Beitragvon Barney-Nord » Freitag 28. September 2018, 08:19

Moin Zusamen, Moin Schaettmen

Zwei wichtige Sachen in deinem Beitrag.

1. Bist du dir sicher, da du Teil 23a getauscht hast ? Du hast ja ein Bj 1984 und eigentlich müsstest du den haben, den ich habe, siehe Bilder im oberen Beitrag, also 23 ohne A !!!

Um das nochmal bildlich deutlich zu machen,,dann hättest du ja den Klemmhebel mit der Schelle 23 B ?!

2. Du schockst mich gerade, weil mir vorgestern genau das gleiche bei der Reinigung aufgefallen ist, nämlich dass das Metall, in dem Klemmhebel, wo Lagerkugel Nr.6 drinne liegt, deutliche Abnutzungen hat.

Ich dachte so bei mir, wie soll Kunststoff es schaffen, Metall abzuschleifen ?! Klar möglich, aber ich wollte es nicht wahr haben. Die Schaltkugel Nr.6 ist bei mir ja auch angegnudelt und sieht deutlich anders aus, wie die neue. Dann habe ich mir eingebildet, dass das von Werk aus so im Metall als eine Art Führung sein soll, weil ich nämlich genau sowas schon geahnt habe, aber es wie gesagt, nicht wahr haben wollte :( Aber das ist wohl gerade mit deiner Aussage widerlegt ! Danke das du mich aus meinen naiven Träumen geholt und mir die Augen geöffnet hast !

Wenn es also ganz doof für mich läuft, habe ich dann trotz oder nur durch eine neue Lagerkugel Nr.6 Probleme, noch unbekannter Art. Vielleicht muss ich wenn es doof läuft die alte wieder einbauen, hatte ja bisher keine spürbaren Probleme wegen Lagerkugel Nr.6

Mal sehen wie das ist, wenn in der ausgeschlagenen Führung die neue Lagerkugel sitzt, bin gespannt... Aber irgendwas ist ja immer und mal verliert man und mal gewinnt der andere :(

Habe hier mal zwei Bilder gemacht. Ich hoffe das es sich bei mir noch um ganz normalen harmlosen Verschleiß handelt und ich kennen neuen Klemmhebel brauche, da es diesen mit der Nr. 23 ohne A !!! nicht mehr zu kaufen gibt.

Ich hoffe einfach mal, das meine Abnutzung noch im normalen Rahmen ist.

Gruß Barney
Dateianhänge
image.jpeg
Hier noch deutlicher zu sehen. Diesen Klemmhebel gibt es nicht mehr als Ersatzteil zu kaufen !
image.jpeg (82.99 KiB) 909-mal betrachtet
image.jpeg
Hier sitzt die Lagerkugel Nr. 6 drinne und das Metall ist beschädigt, bzw. verformt.
image.jpeg (138.8 KiB) 909-mal betrachtet
Barney-Nord
 
Beiträge: 136
Registriert: Dienstag 29. November 2016, 18:27
Fahrzeug: Lt28 EZ12/1983 kurz, DW, 75PS, Selbstausb Womo

Re: Schaltkugel

Beitragvon Barney-Nord » Freitag 28. September 2018, 08:21

Jabba hat geschrieben:Jo, das gestänge sieht wirklich noch gut aus. Hab es aber auch schon gut saubee gemacht.

Daa ist das gestänge aus der ersatzteilkiste, die mit beim kauf des lts dabei war. Bin gespannt, wenn ich das aktuelle ausbaue, welche version ich verbaut hab.



Moin Jabba

Axo, ich hatte mich schon gewundert, das du so schnell los gelegt hast ;)

Also bei dem Baujahr deines Lt müsste das die richtige sein.

Bitte schreibe mir nochmal, welche Nummer auf dem Klemmhebel drauf steht ! Danke

Gruß Barney
Barney-Nord
 
Beiträge: 136
Registriert: Dienstag 29. November 2016, 18:27
Fahrzeug: Lt28 EZ12/1983 kurz, DW, 75PS, Selbstausb Womo

Re: Schaltkugel

Beitragvon Jabba » Freitag 28. September 2018, 09:12

Uhh, das sieht mir aber nach abnutzung aus.
Es gab hier mal ne Diskussion über abnutzungen am schatgestänge durch falsches fett. Da hat jemand, ich meine es war graphitfett, genutzt. Das graphitfett war/ist aber in der kombi plastik metall, wie schmiergepapier und hat zu schnellen verschleiss der teile geführt.

Teilenr meines klemmhebels ist 281711205

http://catfans.info/volkswagen/katalog. ... fel2=69000
Benutzeravatar
Jabba
 
Beiträge: 595
Registriert: Dienstag 3. März 2015, 22:17
Wohnort: Dormagen
Fahrzeug: LT 28 CH 2.0 Benziner 55KW Bjh 79

Re: Schaltkugel

Beitragvon schaettman » Freitag 28. September 2018, 20:11

Moin, joaah, konnte ein komplettes Schaltgestänge erstehen und hab gesäubert und komplett getauscht, nu isser wieder besser schaltbar . hat ja seit 84 gehalten, trotzdem fehlt da ne beschützende Abdeckung, Über der Zentralelektrik hab ich auch eine Abdeckung angebracht, trotz Scheibenrahmensanierung, war n klein büschen angerostet, behoben und neues Scheibengummi mit Sika unterfüttert = dicht ;-) Kontrollier das und ebenso die Blinkeraquarien durch Zeitungspapier unter der Gummimatte, solange die trocken bleibt, besteht kein Handlungsbedarf ;-) Gruß th :doppel_top:
nun mit "H" :-)
Benutzeravatar
schaettman
 
Beiträge: 460
Registriert: Samstag 31. Mai 2008, 15:32
Wohnort: Hohnhorst SHG
Fahrzeug: LT 45 TD, EZ 84, 1G,Selbstausb. Ölofen Vesuv

Re: Schaltkugel

Beitragvon Barney-Nord » Freitag 28. September 2018, 21:31

Moin Zusammen

Also ich habe mir den Klemmhebel eben nochmal richtig angeschaut. Vielleicht ist das bei mir auch noch im normalen Bereich.
Ich habe das Schaltungsprojekt ja nicht gestartet, weil ich massive Probleme hatte. Nein, es war soweit alles ok, bis auf den einzigen Umstand, das ich nach langer Autobahnfahrt das Problem der hinteren Kunststoffbuchse hatte, weil sie halt zu dick im Durchmesser war. Ich gehe davon aus, das mit neuer Druckfeder und neuer Lagerkugel, die Schaltstange "fester" wird. Sollte ich Probleme bekommen, baue ich die alte Lagerkugel wieder ein. Dann sollte es ja im Grunde wieder so sein, wie vor der Sanierung. Und wenn es alles ganz schlimm kommt, lasse ich auf den Klemmhebel in der befreundeten Dreherei/Fräserei Material aufschweißen. Da kommt man ja gut heran. Die original Lochgröße ist ja unterhalb des ausgegnudelten klar messbar. Da ist ja nix beschädigt. Also aufschweißen und dann mit passendem Bohrer das aufgeschweißte Material wieder ausbohren. Das ist keine große Nummer für nen Fachbetrieb. Wie gesagt, in dem Falle einfach, da man mit Schweissgerät und später dem Bohrer auf der Fräsbank super heran kommt.

Und was meinst du mit der "fehlenden Abdeckung" ? Kannst du das mal genauer erläutern ?

Mit Wasser durch die Front habe ich keine Probleme. Scheibenrahmen komplett saniert, Scheibengummi, allerdings mit dick Mike Sanders Fett unter der Dichtung, sowie komplette Blinker, inkl. neuer Dichtung 2016. Ixh habe lange überlegt, die Dichtung entweder mit Dekalin einzusetzen oder halt mit Mike Sanders.

Dekalin soll dafür sorgen, das kein Wasser zwischen die Dichtung kommt. Sollte aber doch mal Wasser reinkommen, merkt man es zuerst nicht bis es durchgerostet ist.

Drum habe ich mich für Mike Sanders Fett unter der Dichtung entschieden. Erstens lässt sich die Frontscheibe damit viel leichter einziehen und sollte Wasser unter die Dichtung kommen, kann es nicht rosten.

In Sachen Schaltung habe ich heute nicht weiter gemacht und am Weekend bin ich ab morgen Abend bis Sonntag Nacht unterwegs in Sachen Fußball. Stadtderby... Hurraaa endlich ! Ich mache dann Montag weiter, wenn Hamburg endgültig braun-weiß ist :)

@Jabba

"Es gab hier mal ne Diskussion über abnutzungen am schatgestänge durch falsches fett. Da hat jemand, ich meine es war graphitfett, genutzt. Das graphitfett war/ist aber in der kombi plastik metall, wie schmiergepapier und hat zu schnellen verschleiss der teile geführt."

Das kann ich mir sehr gut vorstellen, vor allem wenn es aushärtet und dann wie Stein ist. Ich kann in der Suche aber leider nichts dazu finden :(

Klemmhebel hab ich mir mal notiert !

Gruß Barney
Dateianhänge
image.jpeg
Dieses Weekend ist mal LT frei ;)
image.jpeg (139.77 KiB) 847-mal betrachtet
Barney-Nord
 
Beiträge: 136
Registriert: Dienstag 29. November 2016, 18:27
Fahrzeug: Lt28 EZ12/1983 kurz, DW, 75PS, Selbstausb Womo

Re: Schaltkugel

Beitragvon schaettman » Samstag 29. September 2018, 12:25

Moin, https://www.volkswagen-classic-parts.de ... ng-9b51c3/
ja, wo die 6 in die 23A geht, da ist von oben (also dem Innenraum) der Gummibalg drüber aber darunter wird duch den Fahrtwind alles mögliche reingeblasen und bleibt am Fett,so vorhanden, hängen ... :negativ:
nun mit "H" :-)
Benutzeravatar
schaettman
 
Beiträge: 460
Registriert: Samstag 31. Mai 2008, 15:32
Wohnort: Hohnhorst SHG
Fahrzeug: LT 45 TD, EZ 84, 1G,Selbstausb. Ölofen Vesuv

Re: Schaltkugel

Beitragvon Jabba » Sonntag 30. September 2018, 16:44

Diese Schutzhülle ist ab Bhj 12.77 entfallen. Der wurde also schon eeewig nicht mehr verbaut/ausgeliefert.

Bild

Hab vorhin mal das Gestänge abgebaut und sieht nach dem säubern echt super aus. Minimaler Verschleiß, also genau so wie mein Ersatzgestänge.
Hab mal direkt den Ersatzschalthebel verbaut, da der ja schon schön gesäubert und lackiert hier rum lag. Nun Sitzt alles viel strammer, also kein rappeln/wackeln mehr. Nur der hakelige erste Gang geht immer noch nicht sauber, wie erhofft. Der hakelt oft, im Stand. Dann muss man erst den zweiten einlegen und dann geht der erste wieder butterweich rein. Bis zum nächsten Ampelstop :( ( bei Motor aus- geht der erste immer sauber rein, mhhh )

die hintere Kugel ist top, der Distanz/führungring auch, ist hat schön Spiel im Lagerbock.
Werde mal die Schaltung laut Anleitung neu einstellen, obwohl ich nicht draran glaube das es der Fehler ist.
Benutzeravatar
Jabba
 
Beiträge: 595
Registriert: Dienstag 3. März 2015, 22:17
Wohnort: Dormagen
Fahrzeug: LT 28 CH 2.0 Benziner 55KW Bjh 79

Re: Schaltkugel

Beitragvon Tomturbo1958 » Sonntag 30. September 2018, 22:46

Barney-Nord hat geschrieben:Moin Zusammen

Vorab erstmal, ich glaube der Beitrag von Thomas ist hier hinein gerutscht und hat mit dem Thema hier nix zu tun.




.


Vielleicht kommst Du doch noch drauf das Dich nur die Kupplung quält? Wenn die Kupplungsscheibe auf der Kupplungswelle klemmt oder der Belag sich "ansaugt" oder verzieht, löst Du die Kupplung mit dem 2. Gang und kannst dann den 1. Gang einlegen!? Je höher der Gang ist, desto leichter tut sich die jeweilige Synchronisation die Kupplung zu lösen. Das würde erklären, warum das nur bei warmen Motor auftritt! Das Schaltgestänge verändert sich nicht temperturabhängig!

Grüße
Thomas
Benutzeravatar
Tomturbo1958
 
Beiträge: 311
Registriert: Mittwoch 11. November 2015, 14:19
Fahrzeug: LT45 lang 109 PS 440000 Km Womo Eigenbau Reimodach

Re: Schaltkugel

Beitragvon Barney-Nord » Dienstag 2. Oktober 2018, 00:53

Jabba hat geschrieben:Diese Schutzhülle ist ab Bhj 12.77 entfallen. Der wurde also schon eeewig nicht mehr verbaut/ausgeliefert.

Bild

Hab vorhin mal das Gestänge abgebaut und sieht nach dem säubern echt super aus. Minimaler Verschleiß, also genau so wie mein Ersatzgestänge.
Hab mal direkt den Ersatzschalthebel verbaut, da der ja schon schön gesäubert und lackiert hier rum lag. Nun Sitzt alles viel strammer, also kein rappeln/wackeln mehr. Nur der hakelige erste Gang geht immer noch nicht sauber, wie erhofft. Der hakelt oft, im Stand. Dann muss man erst den zweiten einlegen und dann geht der erste wieder butterweich rein. Bis zum nächsten Ampelstop :( ( bei Motor aus- geht der erste immer sauber rein, mhhh )

die hintere Kugel ist top, der Distanz/führungring auch, ist hat schön Spiel im Lagerbock.
Werde mal die Schaltung laut Anleitung neu einstellen, obwohl ich nicht draran glaube das es der Fehler ist.


Moin Jabba

Das mit der Schutzhülle ist ja mal genial gewesen ! Wer kam 1977 auf die sinnbefreite Idee, das Teil aus dem Programm zu nehmen !? Das Bild hab ich mir gerade mal von dir geklaut ;)

Zu deinem Problem kann ich wenig sagen, bin da kein echter Fachmann für und schreibe immer nur zu Dingen, wo ich auch persönliche Erfahrungen mit habe und dazu gehört das Getriebe noch nicht, falls es nicht am Gestänge liegt. Ich würde es auch erst einmal mit neuer Einstellung des Schaltgestänges probieren.

Gruß Barney
Barney-Nord
 
Beiträge: 136
Registriert: Dienstag 29. November 2016, 18:27
Fahrzeug: Lt28 EZ12/1983 kurz, DW, 75PS, Selbstausb Womo

Re: Schaltkugel

Beitragvon Barney-Nord » Dienstag 2. Oktober 2018, 00:56

schaettman hat geschrieben:Moin, https://www.volkswagen-classic-parts.de ... ng-9b51c3/
ja, wo die 6 in die 23A geht, da ist von oben (also dem Innenraum) der Gummibalg drüber aber darunter wird duch den Fahrtwind alles mögliche reingeblasen und bleibt am Fett,so vorhanden, hängen ... :negativ:


Ja da hast du vollkommen recht !
Barney-Nord
 
Beiträge: 136
Registriert: Dienstag 29. November 2016, 18:27
Fahrzeug: Lt28 EZ12/1983 kurz, DW, 75PS, Selbstausb Womo

Re: Schaltkugel

Beitragvon Barney-Nord » Dienstag 2. Oktober 2018, 01:45

Tomturbo1958 hat geschrieben:
Barney-Nord hat geschrieben:Moin Zusammen

Vorab erstmal, ich glaube der Beitrag von Thomas ist hier hinein gerutscht und hat mit dem Thema hier nix zu tun.




.


Vielleicht kommst Du doch noch drauf das Dich nur die Kupplung quält? Wenn die Kupplungsscheibe auf der Kupplungswelle klemmt oder der Belag sich "ansaugt" oder verzieht, löst Du die Kupplung mit dem 2. Gang und kannst dann den 1. Gang einlegen!? Je höher der Gang ist, desto leichter tut sich die jeweilige Synchronisation die Kupplung zu lösen. Das würde erklären, warum das nur bei warmen Motor auftritt! Das Schaltgestänge verändert sich nicht temperturabhängig!

Grüße
Thomas


Hallo Thomas

Sorry, dann hatte ich das falsch gedeutet, da es zeitgleich noch ein Thema gab, wo dein Text für mich geistig besser hingepasst hätte,was wie gesagt daran liegt, dass ich dich wohl falsch verstanden habe.

Aber zum Thema ... Ich habe seit Kauf 1999 nie irgendwelche "Alltagsschwierigkeiten" beim schalten gehabt, außer wie stets von mir betont, immer nur nach langer Autobahnfahrt ! 2005 habe ich die Kupplung bei der Motorsanierung mit allem drum und dran ebenfalls mitgetauscht, obwohl sie eigentlich noch gut war. Aber ich wollte halt damals alles neu machen, um meine Ruhe zu haben.

Das Schalt-Problem, war ja von Anfang an und war auch nach Tausch der eh nicht defekten Kupplung immer noch genauso da, wie vor dem Tausch. Immer nur nach langen Autobahnfahrten. Und ganz ehrlich, da vertraue ich der Aussage im Wiki derzeit mehr und lasse mich durch so eine "eventuelle Vermutung" nicht irritieren. Insbesondere nicht, solange ich es nicht durch die Praxis bestätigt bekomme. Ich bin mir extrem sicher, das meine Schaltung in den nächsten Tagen sich top schalten lässt und dieses auch nach langer Autobahnfahrt.

Ich habe das Problem mit der hinteren Buchse doch genauso gehabt, wie im Wiki beschrieben. Vermutlich wurde die Buchse beim Einbau vor meiner Zeit nicht ausreichend mechanisch bearbeitet ! Hat wohl den Vorgänger nicht gestört, mich ja letztlich auch nicht wirklich. Bei einer Strecke von 100km gab es noch keinerlei Problme. Wirklich erst bei Langstrecke vom mind. 200km kam das Problem und das war auch nie ein echtes Problem, da es nicht wirklich ein echtes Schaltproblem war, sonder einfach nur bissel ungewohnt in dem Moment. Und meist fährt man nach der Autobahn ja garnicht mehr lange bis zum Zielort, drum hat es mich auch nie wirklich groß gestört.

Aber mein Problem war ja klar am nicht ausreichend vorhandenem Spiel messbar, warum soll ich mich jetzt mit anderen "Eventualitäten" auseinander setzen, bevor ich überhaupt das Gestänge wieder eingebaut habe, ne Runde durch die Stadt und sollte soweit alles gut sein, dann eine lange Autobahnfahrt unternommen habe. Wie gesagt, ich glaube ans Wiki in dem Falle und bin mir sicher, dass das von dir beschriebene Problem auf mich nicht zutrifft. Sollte ich nach dem Zusammenbau wirklich ein schlechtes Schaltergebnis haben, wird das Forum es zuerst erfahren und dann komme ich gerne nochmal auf deinen Beitrag zurück.

Und das Metall sich bei hoher Temperatur nicht in seinem Volumen verändert, bestreite ich energisch ! Eine Volumenveränderung bei Merall tritt genau betrachtet schon bei über und unter 20 Grad Celsius auf. Nicht sichtbar, aber klar messbar.

Gruß Barney
Barney-Nord
 
Beiträge: 136
Registriert: Dienstag 29. November 2016, 18:27
Fahrzeug: Lt28 EZ12/1983 kurz, DW, 75PS, Selbstausb Womo

Re: Schaltkugel

Beitragvon Barney-Nord » Dienstag 2. Oktober 2018, 04:32

Moin Zusammen

Wie vorausgesagt, Hamburg bleibt braun-weiß und ich habe an meiner Schaltung weiter "herumgespielt".

Ja so nenne ich die im Grunde für die Funktion vollkommen sinnlose Lackierung des vorderen Lagerbock.

Und wer hier rein wegen der Technik des Gestänges mitlesen tut, kann gut auf diesen Beiträg hier verzichten um nicht gelangweilt zu sein.

Dieser Beitrag hat mit dem eigentlichen Thema nur bedingt zu tun, da es rein der Optik dient und ist im Grunde für Leute, die von sowas wie lackieren und dem vorbereiten keinerlei Ahnung haben und dieses hier mal bildlich und schriftlich erläutert bekommen möchten.

Aber die Lackierung der Schaltstange, war alles andere als sinnlos und schaut nun wirklich sauber aus und passt so auch in Zukunft besser in das doch recht gepflegte Innere des Fahrerhauses. Diese "gammelige" Schaltstange hat mich lange optisch genervt. In Kombination mit neuen Schaltknauf und neuer Schaltmanschette schaut das natürlich mit der silber lackierten Schaltstange top aus.

Hier mal lang zusammen gefasst....

In meinem vorherigen Bericht ist ja zu sehen, wie ich den Lagerbock mit Fertan bepinselt habe.

Nun nach dem Weekend habe ich das Fertan unter laufendem Wasserhahn abgewaschen. Siehe Bilder.

Dann den Bereich der Schaltstange, wo nicht lackiert werden soll, mit Klebeband abgeklebt. Es soll nur der sichtbare Bereich zwischen Schaltknauf und Schaltmanschette lackiert werden.

Den Lagerbock habe ich ebenfalls an den Stellen abgeklebt, wo kein Lack hin kommen soll, siehe Bilder.

Normalerweise mache ich Grundierung bei kleinen Teilen oder Flächen immer mit der Sprühdose. Hier lohnt sich das Lackierpistole reinigen im Verhältnis gesehen oft nicht ! Das wird selbst in der Lackiererei nicht gemacht !

Bei dem Lagerbock kommt man mit der Sprühdose aber schlecht in die innere Stelle vom Lagerbock, insbesondere dort, wo die Hülse der Distanzbuchse angeschweißt ist und darum habe ich diese Stelle vorab mit dem Pinsel lackiert und dann den Rest mit der Sprühdose grundiert.

Nach dem grundieren habe ich den silberfarbenen Lack angemischt. Die alte Dose Hammerit Lack habe ich vor knapp 20 Jahren mal geerbt und immer wieder mal benutzt, aber ihr werdet lachen, wenn der Deckel richtig verschlossen ist, ist der ewig haltbar. Eine eventuelle Haut auf der Farbe einfach vorsichtig runter nehmen und gut umrühren.

Achtung, beim lackieren mit der Pistole muss der Lack, nach der kompletten Anmischung, auf jeden Fall durch ein Lackiersieb gegossen werden, falls sich doch noch kleine Flocken in der Farbe befinden.

Angemischt wird der 2K (Kompenten) -Lack für die Lackierpistole in einem Verhältnis von zwei Teilen Lack, einem Teil Härter und Ca. Zehn Prozent Verdünnung, gerechnet auf die insgesamt drei Teile. Ein Beispiel... Zwei Teile Lack mit einer Gesamtmenge von 100ml und ein Teil Härter mit einer Gesamtmenge von 50ml ergibt zusammen eine Gesamtsumme von 150ml. Hier kommen nun noch einmal ca 10%, also 15ml ganz einfache Nitroverdünnung hinzu, die wie der Name schon sagt, nur der Verdünnung des Lackes dient, damit dieser besser durch die Düse der Lackierpistole kommt und das "Spritzbild" besser wird.

Der Härter ist bei einer professionellen Lackierung sehr wichtig, auch bei angeblichen Lacken wie Hammerit, wo dieses für normale Handwerkerzwecke nicht nötig ist. Hier dauert es oft, je nach Temperatur, ewig, bis der Lack wirklich ausgehärtet ist und noch monatelang "klebt".

Nur durch den zugefügten Härter und durch das anschließende Aushärten im Ofen bei ca 60-70 Grad ist der Lack "umgehend" absolut ausgehärtet, stoßunempfindlich und vollkommen "klebefrei". Praktisch sofort belastbar !

Auf den Lackiervorgang ansich will ich jetzt hier nicht näher drauf eingehen, außer das ich dafür einen Kompressor mit zusätzlichem Wasser- und Ölabscheider, Druckregelventil, sowie für kleine arbeiten eine einfache kleine Lackierpistole von eBay mit einer 0,8 Düse verwende.

Dieses war jetzt mal die Version für Leute mit kleinen Möglichkeiten, die nen Kompressor haben und sich für das Thema lackieren interessieren. Ist einfach reine Übungssache und ich lackiere zuhause auch nie mit Wasserlacken, sondern ausschließlich mit sogannten Unilacken, was einfach nur bedeutet, dass dieser Lack nicht zusätzlich noch mit Klarlack überlackiert werden muss. Wer Wasserlack verwendet muss den Lack immer mit Klarlack lackieren und Klarlack lackieren ist gar nicht so einfach für nen Anfänger, da die Gefahr von Läufern hier recht hoch ist, auch wenn man dieses später problemlos mit feinstem Schleifpapier wieder entfernen kann.

Aber wie der Name schon sagt, Wasserlack ist halt Wasserlack und dieser würde ohne den schützenden Klarlack beim Auto waschen, einfach abgewaschen werden. Meine persönliche Abneigung im privatem Gebrauch hinsichtlich Wasserlack, gilt ausschließlich für den Privatgebrauch. Im gewerblichen Bereich sind nur noch Lacke auf "Wasserbasis" erlaubt. Drum haben auch seit Jahren alle Neufahrzeuge Wasserlacke und auch bei einer Reparaturlackierung gibt es nur noch Wasserlack, da gesetzliche Vorgabe.

Mein LT ist 2016 mit Unilack lackiert worden, was aber natürlich ein Versehen war. Da hat nen Praktikant dem Lacker den Unilack in die Pistole gekippt, der eigentlich in dem Altlackcontainer gehörte. Und als der Fehler bemerkt wurde, war der LT schon fertig :( Aber da der LT ja ursprünglich auch mit Unilack ausgeliefert wurde und ich ein H habe, wäre es ja gar nicht mehr originalgetreu, wenn ich den Scheiss Drecks Wasserlack hätte ;)

Ok, der Vorteil bei dem Lack ist einfach, dass ich so mal zuhause eine kleine Stelle nachlackieren kann, ohne noch mit Klarlack hinterher arbeiten zu müssen ! Jeder Lackiervorgang "im Garten" erhöht das Risiko von Anhaftungen, insbesondere Insekten und darum ist jeder gesparte Lackiervorgang von Vorteil. Dazu kommt das Problem mit den Läufern beim Klarlack. Ich sage mal, schwarz auf weißen Untergrund zu lackieren ist recht einfach, da sieht man sofort, wo noch Lack fehlt. Aber beim Klarlack ist das schon nicht mehr so einfach zu erkennen und dann entstehen schnell unschöne Lackläufer, wenn man kein "Profi" ist.

Mein Fazit... Für den Hobbylackierer ist Kunstharzlack einfacher zu verarbeiten, zumindest meine persönliche Meinung.

Allerdings für die Leute die damit täglich arbeiten müssen, ist das natürlich was anderes, die haben auch keine Problme den Klarlack zu lackieren, ist ja deren Beruf und die Umwelt sagt sicher auch danke.

Also kurz gefasst...

Grundieren, Farbe anmischen, lackieren, bei 65Grad ab in den Ofen für ne Stunde und fertig ;)

Das war jetzt einfach mal ein Beispiel, wie ich es als Hobby-Lackierer mache und das alles geht natürlich auch mit der Sprühdose aus dem Baumarkt, allerdings wird der Lack nie so widerstandsfähig sein, wie mit zusätzlich zugefügtem Lackhärter ! Aber auch mit der Sprühdose kann man gute Ergebnisse erzielen vor allem wenn es danach noch im Ofen "ausgehärtet" wird, sollte das Teil von der Größe her hinein passen.

So, entweder baue ich heute oder morgen wieder alles zusammen, bin gespannt auf das Ergebnis, aber ich bin sehr guter Dinge !
Gruß Barney
Dateianhänge
image.jpeg
Hammerit, Härter für 2 Komponetenlack und Nitroverdünnung
image.jpeg (93.4 KiB) 613-mal betrachtet
image.jpeg
Hier hatte zweimal Glück. 1. Die Stange passte auf den cm in den Ofen. 2. Meine Frau war so lieb und hat das Thermometer gehalten. So eine Stunde bei um die 65 Grad
image.jpeg (85.17 KiB) 613-mal betrachtet
image.jpeg
An keiner Stelle ist mir ein doofer Lackläufer passiert, hurraaa, gelingt nicht immer !
image.jpeg (93.91 KiB) 613-mal betrachtet
image.jpeg
Hier gut zu sehen, wo die Schaltstange und auch die Passung für die vordere Buchse abgeklebt war.
image.jpeg (100.09 KiB) 613-mal betrachtet
image.jpeg
Das fertige Ergebnis ohne jegliche Läufer :)
image.jpeg (87.79 KiB) 613-mal betrachtet
image.jpeg
Mit dem Pinsel dort lackiert, wo die Sprühdose nicht gut hinkommt, ohne Lackläufer zu verursachen.
image.jpeg (80.35 KiB) 613-mal betrachtet
image.jpeg
Hier die Grundierung mit Pinsel und Sprühdose. Die Schraube und die Unterlegscheiben an der Hülse wo die Distnazbuchse hineinnimmt , dient dazu, das dort keine Farbe hinein kommt.
image.jpeg (70.94 KiB) 613-mal betrachtet
image.jpeg
Hier im von Fertan abgewaschenen Zustand !
image.jpeg (87.85 KiB) 613-mal betrachtet
image.jpeg
Hier ist das Fertan noch nicht abgewaschen !
image.jpeg (95.92 KiB) 613-mal betrachtet
image.jpeg
Hier nochmal der Rostansatz der Hülse, wo die Distanzbuchse drinne sitzt, nach der Fertanbehandlung. Die kleinen Roststellen nun gut zu erkennen. Sollte nun aber nicht mehr rosten !
image.jpeg (74.69 KiB) 613-mal betrachtet
Barney-Nord
 
Beiträge: 136
Registriert: Dienstag 29. November 2016, 18:27
Fahrzeug: Lt28 EZ12/1983 kurz, DW, 75PS, Selbstausb Womo

Re: Schaltkugel

Beitragvon Tomturbo1958 » Dienstag 2. Oktober 2018, 17:19

Servus Barney!
Du hast natürlich Recht wenn Du Dein Schaltgestänge auf pipifein haben möchtest. Es ist auch meine Art, wenn ich wo ein Problem orte, gleich das ganze Umfeld in Ordnung zu bringen. Allerdings betreibe ich es nicht so "wissenschaftlich" wie Du!
Die Längenausdehnung Deiner Schaltstange ist sicher vorhanden, wird aber von anderen "Ausdehnungen" überlagert und ist deshalb vernachlässigbar. Immerhin ist die Schaltstange vorne am Rahmen und hinten am elastisch aufgehängten Motor/Getriebe befestigt.
Jedenfalls wirst Du seitens der Schaltbetätigung bald klare Verhältnisse haben!
Es würde mich freuen wenn damit Deine Schaltprobleme behoben sind...........allerdings habe ich auch ganz gern einmal Recht!
Grüße
Thomas
Benutzeravatar
Tomturbo1958
 
Beiträge: 311
Registriert: Mittwoch 11. November 2015, 14:19
Fahrzeug: LT45 lang 109 PS 440000 Km Womo Eigenbau Reimodach

Re: Schaltkugel

Beitragvon Barney-Nord » Mittwoch 3. Oktober 2018, 06:06

Moin Thomas

Na klar hast du Recht, wenn meine Schaltprobleme, die ich ja eigentlich gar nicht habe bald vorbei sind ;)

So und die wahnsinnige Wissenschaft geht weiter !

Wetter war heute Scheisse und darum hatte ich keine Lust unters Auto zu krabbeln...

Habe dann den Nachmittag mit dem hinteren Lagerbock und der langen Schaltstange verbracht.

Der Lagerbock hätte natürlich auch so bleiben können, aber ich hab hier noch ne Menge verschiedene 2K Farben im Keller stehen unter anderem dieses schöne leuchtende" Hako-rot", welches normal für meine Gartengeräte ist.

Die lange Schaltstange habe ich gestern das erste mal richtig sauber gemacht und habe eine Menge Rostansatz im Laufe der gesamten Stange unter dem Mattschwarz entdeckt. Also ausgeschliffen und die entsprechenden Stellen hier nicht mit Grundierung , sondern mit sogenannten Füller-Grundierung grundiert. Füller deswegen, weil ich nur die Stellen geschliffen habe, die Rostansatz hatten. Um diese Stellen mit dem Urspungslack wieder auf eine Höhe zu bringen, benutze ich den Füller. Da geht sehr gut, solange es keine tiefen Kratzer oder Löcher sind. Die müssten sonst vorab gespachtelt werden.

Die lange Schaltstange lackiere ich wohl heute, vermutlich in mattschwarz

Gruß Barney
Dateianhänge
image.jpeg
Lange Schaltstange gefüllert....
image.jpeg (86.61 KiB) 543-mal betrachtet
image.jpeg
Und die lange Schaltstange. Hier mit Füller!
image.jpeg (88.33 KiB) 543-mal betrachtet
image.jpeg
Originalteil und gut zu sehen, die helle ausgelaufene Schraubensicherung/mittelfest
image.jpeg (106.5 KiB) 543-mal betrachtet
image.jpeg
Hier grob bissel geschliffen und vor alle alle Schweisspunkte ein bissel schöner gemacht.
image.jpeg (109.48 KiB) 543-mal betrachtet
image.jpeg
Der Ursprungszustand,,eigentlich voll akzeptabel
image.jpeg (105.13 KiB) 543-mal betrachtet
image.jpeg
Erstmal Grundierung ....
image.jpeg (97.51 KiB) 543-mal betrachtet
image.jpeg
Für auf die schnelle ganz ok geworden :) 2k unilack Hako rot im Ofen absolut ausgehärtet.
image.jpeg (116.96 KiB) 543-mal betrachtet
Barney-Nord
 
Beiträge: 136
Registriert: Dienstag 29. November 2016, 18:27
Fahrzeug: Lt28 EZ12/1983 kurz, DW, 75PS, Selbstausb Womo

Nächste

Zurück zu LT-Schrauberecke

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 2 Gäste

cron