Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Hier geht es ausschließlich um den allradgetriebenen LT, mit dem man dort stecken bleiben kann, wo andere LTs erst gar nicht hinkommen :-)

Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Richard Kuderer » Mittwoch 16. November 2011, 22:18

LT zu verkaufen

Selten aber doch gibt's auch bei uns in Österreich Lt's zu kaufen.

Da ich schon 2 ex Feuerwehr 4X4 mein eigen nennen kann für alle interressierten. . . .

verkauft die ff-Groedig einen LT 4X4

http://www.ff-groedig.at


reizvoll wär ein dritter aber schon. .. . . . .
liebe Grüße
Richi
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Waldfahrer » Donnerstag 1. März 2012, 08:52

Hallo Richi,

ich bin grad' an einem ähnlichen Gerät dran, wäre schön wenn Du Deine Erfahrungen bzgl. Umtypisierung auf 3500kg (falls Du das auch machen musstest), Notwendigkeit von Sicherheitsgurten im Fahrgastraum und vor allem die Erfahrungen mit dem Benzinmotor (Verbrauch, Reparaturanfälligkeit) teilen könntest.

Vielen Dank und Grüsse Josef
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Waldfahrer » Freitag 2. März 2012, 19:26

Hallo Leute,

ich bin mittlerweile etwas schlauer, die meisten Rosenbauer LT40 4x4 wurden (unglaublich blöderweise!) auf 4400 kg Gesamtgewicht zugelassen.
80% Ablastung möglich - ergibt 3520 kg :evil: - C-Schein, Go-Box etc. wegen 20kg :TÜV !!!

Nun ist mir aufgefallen, dass die Vorderachse mit 2100 kg gegenüber original 1900 typisiert ist - ist die Feder verstärkt? Wenn ja, gibt es vielleicht die Möglichkeit die Verstärkung rauszunehmen und mit dieser Änderung weiterzukommen?

Vielleicht weiss wer was? Gibt's vielleicht ein VW-Papier (lt. Rosenbauer kommt die Gewichtszulassung von VW).

Nachdem noch etliche dieser Geräte bei den Feuwerwehren sind, vielleicht von allgemeinem Interesse?

LG Josef
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon runner1603 » Freitag 2. März 2012, 19:38

Hallo, bist du dir sicher das du nur max.20% ablasten darfst?? habe schon öfters lt 45 in Verkaufsanzeigen gesehen die auf 3,5t abgelastet waren..
solltest evtl mal bei mehreren TÜV-Stellen nachfragen ob die es dir auch so eintragen würden ist ja schließlich nicht viel mehr.

Gruß Eric
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Waldfahrer » Freitag 2. März 2012, 19:46

Hi Eric,

leider ja, zumindest in Österreich steht's auch so im Kraftfahrgesetz und der Typ von der Landesregierung sagte, es gibt nicht einen kg Toleranz!
In D scheint das ja leichter zu sein?

LG Josef
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Pero Isen » Freitag 2. März 2012, 20:14

Hallo, wollte mir den LT4x4 anschauen und bin auf die Seite der FFW gegangen und finde keine Info über den Verkauf. Was mache ich verkehrt? Grüße Peter
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon pauly » Freitag 2. März 2012, 20:27

Hallo Josef,

da hast du Recht, in Deutschland kann man das ohne weiters Ablasten lassen. Heute zu Tage kann man einen Crafter 50 ohne Probleme auf einen Crafter 35 ablasten lassen. Als Lösung für Österreich könnte ich mir nur vorstellen das man die Vorderachsfedern austauscht. Anhand der Farbmakierungen auf den Feder ist die "Gewichtsangabe" defeniert. Bin mir aber gerade nicht sicher ob es den LT1 4x4 als 35er gab, wenn ja einfach mal beim "TÜV" in Östereich fragen ob das eine Lösung wäre. Denn das Gesamtgewicht wird ja über die Achslasten defeniert. Technisch braucht man sich da keine Sorgen machen die Federn sind echt alle gleich gut. Unterschiede wirst du nur bei voller Beladung merken, also 4,0 to. da kommst du doch nicht hin oder? Ich arbeite zwar bei VW, aber aus unseren alten Unterlagen ist bezüglich der Ablastung nichts zu finden, sorry. hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen.

Viele grüße
Pauly
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Waldfahrer » Samstag 3. März 2012, 08:55

Hallo Pauly,

vielen Dank für die Info, Du weisst nicht zufällig mehr über diese Farbmarkierungen? Welche Farbe für welches Gewicht?
Aber ich fürchte bei uns wird ohne "offiziellen" Schrieb nichts gehen, aber vielleicht kann VW Österreich sowas ausstellen, ich kann's ja am Montag probieren.

LG Josef
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Martin aus Pirna » Sonntag 4. März 2012, 11:50

...oder einfach Feder ausbauen, sauber machen, alte Farbe ab, neue drauf...
oder in D zulassen und einen Tag späte wieder einführen. Hab das Tänzchen erst mit einem Tschechen durch, damit der seinen IVECO-MAGIRUS mit größeren Rädern und mehr Sitzplätzen eingetragen bekommt :) Ist in D schon ein Eiertanz, aber die Ösis haben seit der Monarchie ihr Vewaltungssystem derart perfektionieren können, da brauchen die Deutschen noch Jahre... :grin:

Gruß aus dem Elbtal
Martin
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Waldfahrer » Montag 5. März 2012, 07:50

Hallo Martin,

Das mit der Farbe ist ok. aber welche?
Wie war das mit dem Tschechen, habt Ihr das Fahrzeug "körperlich" ein- und ausgeführt oder nur die Papiere?
jedenfalls müsste ich schauen ob unsere - wie Du richtig bemerkst "perfekten" Verwalter in Ösistan das Fahrzeug so einfach reimportieren liessen - Stichwort Abgaswerte :roll:

LG Josef
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon pauly » Montag 5. März 2012, 09:57

Hallo Josef,

es git blau, gelb und grasgrün von 1984 bis Bj 1989. Am besten kann man das anhand der Fahrgestellnummer raus suchen. Es sei denn du hast vorn Blattfeder, dann wird es eng, da gibt es nach meinem Wissen nur ein Paket Blattfedern.

Viele Grüße
Pauly
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Richard Kuderer » Montag 5. März 2012, 14:26

Lieber Josef


wir haben ja soeben telefoniert. . . . .

zum Benziner ist folgendes zu sagen:

nach dem Zahnriementausch - Zündkerzen, Zündkabel, Verteiler, Vergaserreinigung, alles einstellen - merklich bessere Leistung -

Durchschnittsverbrauch um die 19 Liter - keine sontigen Reparaturen - äusserst Laufruhig - vor allem auf der Autobahn bei höheren Geschwindigkeiten
im Vergleich zum Diesel ein Vergnügen.

liebe Grüße
Richi
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Martin aus Pirna » Montag 5. März 2012, 21:10

Bei Spiralfedern sind ja Farbmarkierungen normal. Bei Blattfedern weiß ich das nicht. Ich denk nicht, dass du da eine Chance hast. Also verkauf das Ding nach Deutschland und kaufe es wieder zurück, wenn es abgelastet und umgemeldet ist.
Den IVECO haben wir nicht wieder nach D gefahren, der ist brav in CZ geblieben, hat aber deutsche Zollkennnzeichen bekommen, die dann in CZ für einen Monat dran geschraubt wurden. Das ist das coole in der EU: man kann mit Zollkennzeichen bis zu einem Monat herumfahren. Meine Kollegen haben mich damals auch fast täglich gefragt, warum ich Prager Kennzeichen am Land Rover habe :roll: :roll: :roll:

Grüße aus dem Elbtal

Martin
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Waldfahrer » Mittwoch 7. März 2012, 07:41

Hallo Martin,

vielen Dank für Deinen Tipp, ich habe mit einem Prüfer unserer Behörde (der im übrigen durchaus hilfsbereit war) darüber gesprochen.
Die "Gefahr" die sich ergibt ist folgende: dass das technische Höchstgewicht bei der Ablastung "erhalten" bleibt, und dann wird in A weiterhin nur von dort weg 80% abgelastet, egal welches zulässige Gewicht in den deutschen Papieren steht.
Hilfreich wäre, wenn ich an eine Kopie des Typenschein eines "normalen" LT40 4x4 6zyl-Benzin herankomme und die Ersatzteilnummer der "normalen" Vorderachsfeder (Blattfeder!) von VW erfragen kann. Weiss jemand, wo die Nummer auf der Feder steht?

Schau' ma' weiter....

LG Josef
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Richard Kuderer » Mittwoch 7. März 2012, 08:48

Hallo josef

Mein zweiternFeuerwehr 4x4 hat zwar einen Turbodiese acl aber war von Seite der Feuerwehr schon auf 3,5 T typisiert!
Vieleich hilfts ja - schick mir deine emailadresse - ich schick dir eine Kopie des Typenscheines



liebe Gruesse aus dem sonnigen Niederoesterreich
Richi
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Waldfahrer » Freitag 23. März 2012, 11:23

Der letzte Stand:
Ohne technische Änderung wird die Ablastung von der Behörde nicht genehmigt.
VW Österreich weigert sich aber strikt - mit Hinweis auf das Stammwerk, die Freigabe für die techn. Änderung - Einbau des Standardfederpaket vorne - zu geben und verweist auf Gutachten von Ziviltechnikern.
Also bleibt nur der Weg dorthin. Dazu braucht man aber die Federn eines "Standard-" LT 40 4x4 (wenn es höchstwahrscheinlich auch die Gleichen sind die jetzt drin sind!)

Gruss Josef
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Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Waldfahrer » Donnerstag 27. September 2012, 12:32

Servus Leute,

wollt nur berichten: Es ist geschafft :FREU:

Mit folgenden Änderungen kann ich mein Gerät nun anmelden:

+ Ablastung auf 3.5t hzGG, Fahrzeugart Kombilimousine (M1G)
+ Eintragung von 4 Sitzplätzen (2V/2H)
+ Kennzeichen einzeilig

Dazu erforderlich
+ Einbau der Standardfeder VW 293.411.101D
+ Einbau einer Doppelsitzbank mit integrierten 3-Punkt-Gurten (vom Crafter) und Bodenschienen
+ Änderung der Kennzeichenbeleuchtung
+ Einbau von Ladungssicherungsmöglichkeit (6 Verzurrösen)
+ Abbau der hohen Blinker
+ Änderung von Warn (Rundum-) licht von Blau auf Gelbrot
+ Ausbau der Sondersignalanlage (Martinshorn)
+ Übermalung der Feuerwehr- und Gemeindebeschriftungen
das Ganze vom TÜV Austria begutachtet, dann zur Landesprüfstelle.

Noch zu klären ist die NOVA-Geschichte, sieht aber gut aus, das die nicht anfällt.
Hauptargument: Das Fahrzeug wäre bereits zum Erstzulassungszeitpunkt NOVA-pflichtig gewesen (wenn es die damals schon gegeben hätte), daher waren obige Änderungen keine NOVA-relevanten.
Einzige Frage die noch offen ist: Bei Neuzulassung jetzt kann die Feuerwehr NOVA-Rückvergütung beantragen - dann kommt eine Sperre in die Zulassungsdatenbank. Hat sie bei meinem damals natürlich nicht gemacht (machen können) weil's die NOVA ja noch nicht gab.
Jetzt rauchen die Köpfe im Finanzamt :roll:

Nachtrag: Nun angemeldet ohne NOVA-Zahlung :FREU: , die Köpfe rauchen immer noch...

Nachstehend noch einige Bilder: Ich gaube, eine Rarität - Feuerwehren mit Turbodiesel sind sehr selten, der Aufbau ist auch sehr speziell - ich sehe mich schon bei offener Rollo vom Bett aus die Morgensonne geniessen .... 8-)

Ein Hochdach ist ein Zukunftsprojekt, jetzt mal ein paar Runden :drive

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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon MCBKat4x4 » Donnerstag 27. September 2012, 18:40

:doppel_top:
Ne Doka UND Kasten...

Stefan
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Waldfahrer » Samstag 1. Februar 2014, 14:19

Waldfahrer hat geschrieben:Ein Hochdach ist ein Zukunftsprojekt


Servus Leute,

der bisher milde Winter hat es schneller als gedacht wahr werden lassen :FREU:

Von einem zufällig baujahrsgleichen LT40 abgebaut, neu Lackiert und Aufgesetzt.
Dazu das Blechdach unter Belassung des 1. und letzten Spriegels samt den mittleren 4 Spriegeln (die sind mit dem Blechdach verschweißt!) ausgeschnitten.
Dann die Hochdachspriegel mit den Fußstücken eingeschweißt und das Hochdach mit Sikaflex 521 UV aufgeklebt und verfugt.

Vom TÜV begutachtet und vorige Woche eingetragen, samt den 17.5er Felgen und Reifen.

Endlich Ende des geduckten Lebens 8-)

Gruss Josef
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Feuerwehr_Fabian » Samstag 1. Februar 2014, 17:20

Hallo Josef,
sehr schön geworden dein Umbau! Hast du auch noch ein Bild von innen?

Gruß
Fabian
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon matech » Sonntag 2. Februar 2014, 11:32

Hallo, schönes Fahrzeug und mit dem Hochdach auch ne gute Lösung. Auf die Seitentür bin ich besonders neidisch, wer nachts auf dem Campingplatz schon mal durch die Schiebetür raus musste weiß wovon ich rede...
Mfg
Maik
Meine Reisen auf maik-online.de/reisen-online.htm
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Waldfahrer » Sonntag 2. Februar 2014, 11:51

Servus,

ja, Maik, die Schiebetür von außen schließen geht ja noch, aber von innen...
Ich bin in solchen Fällen halt über die vorderen Türen rein.

@Fabian: Habe auch mal wegen eines Klappdaches nachgedacht, wollte aber meinen Stauraum über dem Fahrerhaus wiederhaben, weiters wollte ich mir Schwierigkeiten mit der Eintragung ersparen, denn wer gibt schon ein Teilegutachten über den Einbau in den alten LT?
Demgegenüber, wenn die hören "original VW" ist es wesentlich leichter - zumindest bei uns!
Nachteil des Hochdaches ist natürlich, daß das Auto jetzt ganz schön hoch ist :roll:

Ein paar Bilder noch von innen - wenn Du Details bzw. bessere Bilder brauchst, melde Dich!

Im ersten Bild ein Rest vom Spender-Dachrahmen. Den hab' ich für den Gutachter aufbewahrt um zu zeigen, daß der Rahmen bei der Hochdachversion auch nicht stärker ist!
Im Zweiten kann man zwei "neue" Spriegel vorne erkennen, dazwischen den Rest des abgetrennten Flachdachspriegels. Dahinter den Rest des Blechdaches .
Übrigens - würde ich nächstesmal nicht bei der Sicke abtrennen sondern 2-3 cm tiefer!
Dann noch Blick nach vorne und hinten. Vorne habe ich die Platte wieder eingebaut, die Blaulichtsockel sind gute Auflagen vorne :idea:

Hinten habe ich eine Polyesterplatte auf einen Holzrahmen laminiert und in den Ausschnitt für die hohen Hecktüren (die ich natürlich nicht habe) mit Sikaflex eingeklebt.

Und - bevor Fragen kommen: Die Querstange im Blick nach hinten und vorne ist die vordere Führung für die Seitenrollos. Sollte sie mich stören, trenn ich sie heraus und mach sie abmontierbar mit Knebelschrauben o.ä.

Gruss Josef
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Alter Holmteil mit abgebohrtem Spriegelfuß
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Spriegel.jpg
Spriegel neu
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Blick nach hinten
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Innen nach vorne
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Martin List-Petersen » Donnerstag 20. Februar 2014, 20:34

Ich wollte nochmal zur Auf- und Ab-Lastung in Österreich meinen Senf dazugeben.

Mein '93er Hochdach (DV Maschiene) ist ursprünglich Österreichische Post und mit 4t zugelassen gewesen. Er wurde dann von 4t auf 4.4t hochgelastet. Irgendwann hat ihn die Fa. Energiebig übernommen und auf 3.5t runtergelastet. Das ist alles noch meinen Papieren festgehalten. Kann also so schwierig nicht sein.

Und bis ich ihn gekauft habe war der nie wo anders als in Österreich zugelassen. Hatte aber eine Einzelzulassung.

Du hast es ja damals gelöst. Also alles gut.

/M
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Re: Feuerwehr LT 4X4 aus Österreich

Beitragvon Waldfahrer » Freitag 21. Februar 2014, 07:53

Martin List-Petersen hat geschrieben:Kann also so schwierig nicht sein.


Servus Martin,
da fehlt das Wörtchen "gewesen" (... nicht gewesen sein) :roll: Ich nehme an, als das gemacht wurde, gab's noch Unterstützung von VW.
Heute tun die so, als ob das Auto vom Mond heruntergefallen wäre :evil:

Außerdem waren die Behörden vor 20, 30 Jahren noch nicht in einem so engen Vorschriftenkorsett gefangen wie heute, und weit toleranter.
Mein erster LT Kasten ist 1986 ohne hintere Sitzbank "einfach so" auf von LKW auf PKW mit 5 Sitzplätze zugelassen worden - heute undenkbar!

Aber Du hast recht, es ist auch jetzt nicht besonders schwierig, wenn man weiß wie, aber halt zeitraubend!

Gruß Josef
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