Hinterachsalternative 4x4

Hier geht es ausschließlich um den allradgetriebenen LT, mit dem man dort stecken bleiben kann, wo andere LTs erst gar nicht hinkommen :-)

Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon HelmutJ » Sonntag 11. Mai 2014, 12:10

Hallo 4x4-Freunde,

laut ETKA hat die 4x4-Hinterachse ein Übersetzungsverhältnis von 43:8. Was spricht dagegen, eine Achse 8C, die ebenfalls 43:8 übersetzt ist, eizubauen? Hat das schon mal jemand überlegt/ausprobiert?

Gruß
Helmut
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon Waldfahrer » Montag 12. Mai 2014, 07:39

Servus,

dagegen spricht: Die Spurweite ist wesentlich geringer, da Zwillingsachse; müßte man also erst passende Felgen für hinten finden mit neg. ET - aber dann erhöhte Lagerbelastung und Eintragung ...

allenfalls die 2L, das war eine einfach bereifte "Gebirgsachse" für die Mod 291, 293 und 295.
Die wird aber noch seltener sein als eine 4x4 Achse, und kA ob die Federaufnahme auch so weit innen ist wie beim 4x4. Wenn nicht, wird man von daher größte Schwierigkeiten haben um die Aufnahmen beim 4x4 nach außen zu verlegen. Die Achse weiter innen zu lagern wäre aus Stabilitätsgründen bedenklich!

Weiters: keine Diffsperre und es ist davon auszugehen, daß die Stabilität des Diffs geringer ist als beim 4x4, da auf kleinere Raddurchmesser ausgelegt!

Gruss Josef
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon shacira » Dienstag 23. September 2014, 20:26

hallo, warum nicht die achse vom MAN-VW?
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon shacira » Dienstag 23. September 2014, 20:31

hallo nochmal, werde den James von Overland Junkies mal fragen was er dazu zu sagen hat. der hat den schwächlichen 2,4l gegen einen 6bt, das ist ein 5,9l Dodge commings Automatic ausgetauscht! einfach brachial!!!
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon HelmutJ » Dienstag 23. September 2014, 20:52

Hallo "shacira",

der MAN-VW ist ein komplett anderes Fahrzeug mit völlig anderer Rahmengeometrie und Gewichtsklasse (6 - 10 to). Die Achse passt weder von der Mechanik (Befestigung) noch von der Übersetzung her zum LT, die Bremsen müssten für das Gewicht des LT angepasst werden, da er sonst ständig überbremsen würde...

Gruß
Helmut (so viel Zeit muß sein)
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon ltwien » Montag 22. Dezember 2014, 22:45

Hallo!

Es muss doch passende Achsen geben, so groß sind die Anforderungen doch nicht?

ich denke hier an Sperrdifferenzial sowie ungefähre Übersetzung gepaart mit Sinnvoll montierbar?

Je nachdem würde sich auch das Felgenthema erledigen und auch die Ersatzteilbeschaffung... 8-)

lg
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon Solpat » Dienstag 23. Dezember 2014, 16:27

Meine Recherschen zu dieser Fragstellung treiben mich regelmäßig in die Ami Dodge Ram u. ä. US-Pickup-Szene. Die haben Achspaare wie wir sie bräuchten im Sinne von Starrachse vorne und entsprechenden Achslasten. Freilich dann mit Umschweißen der Federböcke und der Parallelstreben an der VA. Mehr als theoretisch mal drüber nachgedacht und im Netz mal nach Bildern gesucht habe ich nicht. Gehe jedoch davon aus, dass es die Achsen in USA zu moderaten Preisen geben wird. Wenn dann noch TETIP greift wäre der Bezug noch einfacher möglich.
Von Abnahme und Zulassung will ich hier aber mal lieber nicht sprechen ...
Und YEAH die hätten auch innen belüftete ...!

http://media.caranddriver.com/images/12 ... 80x782.jpg

MfG

Oliver
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon Solpat » Dienstag 23. Dezember 2014, 16:53

muß nochwas nachtragen, da ich nun selbst interessiert bin:

Hier die Spurweiten im Vergleich:

VW LT 4x4: VA: 1.750 mm HA: 1.750 mm

Doge RAM: VA: 1.770 mm HA: 1.732 mm

So die Dimension wären ja schon mal sehr vielversprechend !!!

Die Achslasen vom RAM 2500 4x4 sind:

VA: 2.200 kg und HA; 2.800 kg

und auf die Schnelle noch die möglichen Achsübersetzungen (aus Bj. 2013):

3,42
3,73
4,10
4,56


LT 4x4:
5,38

Ich würde mal sagen, dass wäre mehr als einen Versuch wert. Freiwillige vor ... danke ich habe vorläufig noch anderes zu tun, aber komme ggf. nochmal darauf zurück :grin: :grin: :grin:

MfG

Oliver
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon MCBKat4x4 » Mittwoch 24. Dezember 2014, 17:00

Gibt ja alles im Aftermarket fuer die Dana's.
Landrover Achsen sind vielleicht auch einen Option.
Moechte eher Toyota haben... sind vielleicht zu klein?
Ich werde mal ein Satz Dana's suchen ;-)

Stefan
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon MCBKat4x4 » Mittwoch 24. Dezember 2014, 17:10

Salibury (Landrover) Achsen sind fast gleich wie Dana 60's...
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon Solpat » Freitag 26. Dezember 2014, 12:56

... mag sein das der Defender Dana 60er Achsen hat, aber bei weitem nicht die Spurweite !!! Das passt dann von den Ami Pick-Ups schon eher zum LT oder genau genommen fast bis auf den mm.

Übrigens sind aktuelle bei Dodge RAM keine Dana Achsen mehr sondern AAM Achsen verbaut.

MfG

Oliver
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon Waldfahrer » Freitag 26. Dezember 2014, 19:38

Servus,

Solpat hat geschrieben:Ich würde mal sagen, dass wäre mehr als einen Versuch wert.


und dann noch den Antriebsstrang vom RAM mit dem 6.7l Diesel einbauen 8-)

Aber dann wär's vielleicht einfacher, die Dodge - Hütte abzunehmen und eine LT-Karosserie auf das RAM-Fahrgestell schrauben, dann braucht man nur die Lenkung und Pedalerie nach vorn verlegen :-P


Gruss Josef
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon ltwien » Samstag 27. Dezember 2014, 23:56

Hallo!

Dodge Ram würde ich für mich ausschließen, ohne sperre ist das ja wie dacia fahren ;) gibt zwar nachrüst sätze, aber überdruck und 1000€ je sperre... kenne ich von jeep fahrern....

Unimog scheint mir da nach am Sinnvollsten, Ersatzteile vermutlich ewig erhältlich, sowie überall. Achsen werden nicht all zu teuer gehandelt, Felgen solllte es auch halbwegs leicht geben, Bremsen sollten Serienmäsig gut sein.

Andere verbauen das auch in kleines jeeps :drive http://www.ebay.at/itm/Jeep-Wrangler-UN ... 43d4c9c0f6

Lediglich bei den Infos zu den Übersetzungen steh ich noch etwas im Dunklen, finde leider keine ordentlich infos zu Unimogs bj 70-90 (vermutlich am billigsten zu bekommen).

Ohne einer Ordentlichen Übersetzung hat das Sinn, gerne etwas länger somit die 5te ein "economie" gang für gerade Ausfahrt auf der Autobahn wird, aber kürzer als ohnehin muss nicht sein.
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon MCBKat4x4 » Sonntag 28. Dezember 2014, 11:00

404 Achsen mit kurze Uebersetzung sind billig, bringen aber nichts... (Schwer, Trommelbremsen, Uebersetzung zu kurz ohne 20 Zoll Raeder....) Flanschen mit Dichtungen machen wegen der "Torque-tube". Und das alles fuer Portale mit Trommeln....
Die brauchbaren Achsen sind ja nicht billig...
Ich denke Dana, aber ich habe noch einige brauchbare alte Hurths 8-)

Stefan
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon ltwien » Sonntag 28. Dezember 2014, 23:03

Hallo!

hast du da daten der übersetzungsverhältnisse?

Trommeln find ich nicht so schlimm, vorallem da die sicherlich ausreichend dimensioniert sind.

Ich habe grundsätzlich ja nichts gegen die hurth achse, aber da anscheinend einige probleme haben mit einem Teil das eigentlich ein Fahrzeug leben lang halten sollte bin ich etwas eingeschüchtert.
Prinzipiell wäre das ja auch noch kein Drama, aber in komibnation mit "nicht lieferbar" sehe ich das als Risiko.
Plötzlich mit defekter Achse irgendwo am a. der welt, und dann noch mitten im Gatsch, kann mir schöneres im Urlaub vorstellen.
Es stimmt schon das eine Achse nicht von jetzt auf gleich defekt ist, aber eine Achse sollte ja normalerweise auch ewig halten ;)

Ich schau mich mal weiter um, es muss da ja eine Lösung geben, da ja das Fahrzeug und Fahrgestell ideal ist!
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon Waldfahrer » Montag 29. Dezember 2014, 13:02

ltwien hat geschrieben:Ich habe grundsätzlich ja nichts gegen die hurth achse, aber da anscheinend einige probleme haben mit einem Teil das eigentlich ein Fahrzeug leben lang halten sollte bin ich etwas eingeschüchtert.
Prinzipiell wäre das ja auch noch kein Drama, aber in komibnation mit "nicht lieferbar" sehe ich das als Risiko.


Servus,

also ich sehe das nicht so dramatisch, daß man mit einem 30 Jahre alten Fahrzeug auch mal Probleme haben kann, liegt in der Natur der Sache!
Wer davor (zu) große Angst hat, soll sich halt einen Neuwagen kaufen!

Ich halte von der ganzen Umbauerei nicht allzuviel, mein obiger Post mit dem RAM war eher als Scherz anzusehen.

Mit einer Ausnahme, der Umbau des VTG auf Permanentallrad nimmt der Problematik der Achsen viel von der Dramatik, da es nicht notwendig ist, bei einigermaßen griffigem Untergrund mit längsgesperrtem Allrad zu fahren. Das ist mE der Hauptgrund für überlastete Differentiale!

Die Unimog-Achse halte ich für keine gute Alternative, durch die Portalbauweise ist da ja nochmal jede Menge Mechanik mehr drin. Dadurch erhöhen sich die Fahrwiderstände weiter, welche in noch geringerer Spitzengeschwindigkeit und/oder nochmal höherem Spritverbrauch resultieren würde.

Und was "moderne" Motore betrifft, gerade die rein mechanische Funktion der Originalmaschinen ohne elektronische "Blackboxen" finde ich als Vorteil. Natürlich sind sie nicht so effizient, aber wer damit nicht leben kann, siehe oben ;-)

Gruss Josef
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon ltwien » Montag 29. Dezember 2014, 13:55

Servus Josef!

Ich geb dir da schon teilweise recht, es kann natürlich mal was kaputt werden, aber normalerweise stellt darauf hin die Ersatzteilversorgung zumindest in unseren breiten kein Problem dar.
Weiters lässt sich der LT wenn alle Stricke reißen nicht einfach mit dem "anhänger abholen", da bedarf es dann wieder deutlich mehr...

Permanent-Allrad find ich nicht notwendig, in wahrheit lassen sich 99% sowieso nur mit reinem Heckantrieb bewältigen zur Not mit Sperre, und wenn das nicht mehr reicht dann eben mit allrad, und da macht die längssperre auch nichts mehr aus, weil bei so widrigen bedingungen gibts kein Verspannen des Antriebsstranges.

Meinst du dass das Hauptproblem am falschen umgang mit dem Allrad zu tun hat? Natürlich belastet bei zu gutem Untergrund das ganze Antriebssystem ungemein, aber soviel Ahnung würde ich den "0815" Lt4x4 fahrer schon zu trauen (ein lt4x4 fährt ja kein Normalsterblicher ;) )

lg
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon Waldfahrer » Montag 29. Dezember 2014, 14:42

ltwien hat geschrieben:Meinst du dass das Hauptproblem am falschen umgang mit dem Allrad zu tun hat?


Nun, der Ausdruck ist mir ein wenig zu hart! Obwohl, wenn ich den "Standard-Pickup-Fahrer" betrachte, da gibt's auch jede Menge, die sich nichts dabei denken, mit Allrad und radierenden Rädern auf Asphalt zu fahren. Gilt natürlich nicht für LT4x4-Fahrer :grin:

Aber es gibt Situationen, da kann man das kaum vermeiden.

Beispiel: Einbiegen aus einem steilen, rutschigen Nebenweg auf eine Asphaltstraße: Wann schaltet man den Allrad ab? Wenn vorher, kommst Du nicht weg, wenn Du mal am Asphalt bist, geht der Allrad in der Kurve gar nicht mehr raus weil verspannt!

Oder auch im Gelände können die Griffigkeiten schnell wechseln, Abschnitte mit Schotter können mit festem (Gesteins-)Untergrund wechseln usw.

Verstärkt wird die Problematik natürlich wenn wesentlich größere Räder verbaut werden und/oder wenn die Fahrzeuggewichte steigen.

Klar macht's nicht gleich knacks, aber auf die Dauer...

ltwien hat geschrieben:aber normalerweise stellt darauf hin die Ersatzteilversorgung zumindest in unseren breiten kein Problem dar.


Bei so alten Fahrzeugen aber schon, Mercedes soll angeblich die einzige rühmliche Ausnahme sein!

Gruss Josef
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon shacira » Mittwoch 7. Januar 2015, 16:56

hallo, ich habe meinen LT Bj. 92 der bei der Bundesbahn als Messfahrzeug in betrieb war,1999 mit ca 130.000km gekauft. 2002 hatte ich die ersten geraeuche, heulendes Diff, und habe es bei Viertel-Motoren in Nuernberg reparieren lassen. 2 diff halslager und das rechte, viel zu schwache lager neben der sperre. 2006 ging das lager neben der sperre wieder in Argentinien kaputt. 2012 ging dieses lager in Brasil wieder kaputt weil sich die einstellschraube, die ja immer verstemmt werden muss geloest hat. einstellmutter und das gewinde da wo das tellerrad dran befestigt ist mussten erneuert werden. ich habe gerade nicht die unterlagen dabei deshalb weiss ich nicht wie dieses teil heisst. der mechaniker sagte mir, das ich mir fuer die zukunft ein neues tellerrad in D. besorgen muesste. jetzt nach ca 30.000km heult das Diff schon wieder!! die haben hier auch nicht die messuhren um das diff korrekt einzustellen. ich fahre nie ueber 70kmh und nie ueber 300km pro tag. auch habe ich nicht die probleme mit dem untergrund, weil ich sie kenne. Itwien hat recht wenn er sagt das ein diff ein leben lag halten sollte. die frage ist, was hat sich VW dabei gedacht solche achsen einzubauen, denn 92 gab es schon modernere achsen! aber auch das VW seine kunden so haengen laesst, das ist eine schande!!!! ich kann von Chile aus nichts machen sonst wuerde ich eine protestfahrt nach Wolfburg machen!!! das alles nutzt mir jetzt nichts! bitte erkundigt euch weiter, ich bin auf euch angewiesen brauche eure hilfe!!!!! gruss Lindau
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon Solpat » Mittwoch 7. Januar 2015, 22:16

Hallo Lindau,

ich kann Deinen Unmut voll verstehen. Vielleicht hilft da ein Blick in die Entstehungsgeschichte des LT4x4:

1978 gab es ein Schneechaos in Deutschland. Dabei stellte man fest, das die gesamten Sanitätsrettungsfahrzeuge auf Basis Mercedes T1 oder VW LT1 im Depot bleiben mussten wegen 2WD. Danach hatten die Rettungsorganisation wie Rotes Kreuz, Feuerwehr, THW usw. die Forderung mindestens X-Prozent der Fahrzeuge müssen 4WD sein, damit auch bei derartigen Katastrophen ein Einsatz möglich ist.

Daraufhin baute die Fa. Sülzer (VW-Vertragspartner in Augsburg) mehrere Dutzend VW LT1 von 2WD auf 4WD um. Dies wollte VW auf Dauer nicht tatenlos mit ansehen und entschied sich daraufhin den LT1 werksseitig als 4WD anzubieten. Da sich zu jener Zeit auf dem europäischen Markt das Angebot für angetriebene Forderachsen in der 2 - 2,5 Tonnen Klasse sehr überschaubar war, griff man auf die Hurth Achsen, die primär für Baumaschinen gebaut wurde. Die Laufleistung von Baumaschinen ist natürlich bei weitem nicht die eines VW LT1, für die Laufleistung eine Einsatzfahrzeuges bei einer Rettungsbehörde jedoch mehr als ausreichend. Daher das Dilemma mit den wenig haltbaren Achsen ...

MfG

Oliver
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon Waldfahrer » Donnerstag 8. Januar 2015, 08:10

Servus,

ich hör' immer nur Baumaschinenachse: ist das eine Vermutung wegen dem Hersteller oder kennt jemand konkrete Maschinen, wo diese Achsen eingesetzt wurden?

Wenn's wirklich Baumaschinenachsen sind, würde das für die öfter geäußerte Vermutung sprechen, daß die Achsen nicht wegen Überlastung, sondern an zu hohen Drehzahlen "sterben".

Gruß Josef
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon Andreas Woltering » Donnerstag 8. Januar 2015, 10:29

Hallo Josef.

Bei einem Treffen vor einigen Jahren habe ich mich lange mit einem, damals bereits in Rente, ehem. Ing. von VWN unterhalten.
Die Achsen von Hurth sind im Ursprung Achsen für kleinere Baumaschinen/Radlader z.B. . Allerdings sind in den für die 4x4 verwendeten Achsen andere Treiblinge/Tellerräder verwandt worden( wohl mit anderer Härtung),wenn ich es richtig behalten habe.
Aber das im Nachgang noch exakt herauszufinden...dürfte schwer werden.

Gruß

Andreas
12L./100KM..lächerlich ;-)
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon MCBKat4x4 » Donnerstag 8. Januar 2015, 21:49

U.a. Eicher und MF schmalspur Allrad hatten die altere Hurth Achsen wie die Suelzer/DeVries...

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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon ltwien » Freitag 9. Januar 2015, 01:38

Hallo!

Landrover Achsen kann man auch ausschließen haben keine sperren, und wären vermutlich auch etwas schmal.

Derzeit suche ich noch immer nach passend übersetzte Unimog achsen, leider habe ich hierzu noch nichts passendes gefunden.

Weiß jemand die genaue bezeichnung der Hurth Achse? Gibt es diese Firma noch? evnetuell gibt es neuere Achsmodelle die jedoch mit etwas anpassung auch passen?

lg
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Re: Hinterachsalternative 4x4

Beitragvon Martin aus Pirna » Freitag 9. Januar 2015, 23:36

Idee: Achsen vom ROBUR...

?

Gruß aus'mTal

Martin
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