Neuer Feuerwehrmann

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Neuer Feuerwehrmann

Beitragvon PowderThor » Montag 2. Oktober 2017, 22:18

Servus Leute,

Habe eben bemerkt, dass ich mich noch gar nicht vorgestellt hab obwohl ich jetzt schon fast 3 Monate im Forum bin.
Habe meinen LT35 6 Zylinder Saugdiesel mit 75PS vor knapp 3 Monaten von der Feuerwehr in Mengerskirchen(nähe Frankfurt a.M.) abgekauft.
Der Lt steht jetzt in seiner neuen Heimat in Tirol (Jenbach beim Achensee).
Ursprunglich komme ich aus Stuttgart.
Inzwischen habe ich schon das ein oder andere Problem mit ihm gehabt, die ich zum Teil hier im Forum gepostet habe.
Bin noch sehr unerfahren was das schrauben angeht, will mich aber langsam ran trauen.
Deswegen werdet Ihr hier in Zukunft des öfteren meinen verzweifelten Hilferuf bekommen :D
Da ich eine Ausbildung als Tischler mache, wird mir der Innenausbau, welchen ich nächsten Sommer in Angriff nehmen werde, hoffentlich gut gelingen.
Wie mein Nickname schon sagt bin ich verrückt nach Tiefschnee und werde mit Ihm auf so einigen Parkplätzen der Tiroler Skigebiete zu finden sein.
Für den Winter muss ich meinen roten Flitzer noch vorbereiten. Sprich Unterbodenschutz, beginnende Korrision und Wassereintritt an 2 Stellen.
Gibt es in Österreich auch Treffen aus diesem Forum?
Ich möchte mich nochmals bedanken für die vielen hilfreichen Antworten die ich bis jetzt von euch bekommen habe.
Großer Dank geht an tiemo der mir bis jetzt auf fast jede Frage eine Antwort hatte.
So das wäre es vom meinem Teil.

Grüße aus dem Süden
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Re: Neuer Feuerwehrmann

Beitragvon Kleberwurst » Montag 2. Oktober 2017, 22:43

Dann hier noch ein verspätetes Willkommen aus dem Süden Deutschlands!

Viel Freude an deinem LT aus Hessen und viele Grüße aus der Hauptstadt Wiesbaden,

Karo.
LT fahren, ist immer für eine Überraschung gut......auch im restlichen Leben.
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Re: Neuer Feuerwehrmann

Beitragvon Waldfahrer » Dienstag 3. Oktober 2017, 07:11

Servus Thor?

willkommen im Forum, besonders unter den Ex-Feuerwerkern!

Ich nehme an, die prinzipiell wichtigen Dinge, wenn man so ein altes Fahrzeug übernimmt, sind Dir bekannt:
Unbedingt einen Zahnriemenwechsel machen, wenn man nicht weiß, wie alt der ist.
Dabei gleich den vorderen Kurbelwellensimmering erneuern.
Getriebe- und Differentialöle wechseln. Die "Lebensdauerfüllung" war nicht für so lange Zeit gedacht.

Wenn Du im Winter fahren willst, das Salz ist der ultimative Oldtimerkiller.
Daher unbedingt penibelst Roststellen sanieren (nicht nur von außen) und das Auto mit Hohlraumfett fluten (am besten Mike Sanders). Unterbodenschutz wird kontrovers diskutiert, jedenfalls herrscht Einigkeit, keinesfalls das schwarze Zeug draufspritzen (lassen), da blüht der Rost drunter umso lustiger.

Die undichten Stellen sind bei Ex-Feuerwehren oft auf das intensiv durchlöcherte Dach zurückzuführen und schwer zu dichten. Darüber hinaus entsteht unter der Alu-Dachbeplankung (falls vorhanden) gerne Rost. Der Rost am Dachspriegel auf dem Bild in Deinem anderen Post könnte allerdings auf Kondenswasser zurückzuführen sein. Mußt Du genauer anschauen, was auf der Außenseite ist.

Treffen in Österreich gibts leider keine, die Szene hier ist eher lahm.
Aber wenn Du in Tirol bist, hast Du es nicht allzu weit nach Friedrichshafen, da gibt es am Bodensee öfter Treffen, organisiert von KvB (Klaus vom Bodensee).

Gruss Josef
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Re: Neuer Feuerwehrmann

Beitragvon PowderThor » Dienstag 3. Oktober 2017, 22:35

Hi Josef,

Zahnriemen wurde gewechselt. Habe ihm gesagt er soll den Dichtring an Kurbelwelle und Nockenwelle wechseln. Davon hat er mir aber abgeraten, da ein neuer anscheinend undicht werden könnte, wenn er nicht passt.
Da hab ich auf den werten Herr von VW gehört.
Leider hab ich Probleme, der Riemen von der Wasserpumpe schleift und die Dichtung die er gewechselt hat ist auch undicht.
Naja werde hoffentlich die Kosten dafür erstatt bekommen.

Was meinst du mit nicht nur von außen? Also alle Hohlräume im Bodenblech oder?

Ist es besser ca 2 mal im Monaten dann den Unterboden zu reinigen?

Also das Dach sieht echt dicht aus. Es ist auf jeden Fall ordentlich Kondenswasser im Van vorhanden. Muss jetzt mal alle Dichtungen checken, aber ich glaube es liegt an einem der Schiebefenster.

Werde wahrscheinlich fast jedes Wochende mit ihm Fahren. Kurzstrecken fahr ich mit ihm aber überhaupt nicht und ganz selten mal unter der Woche.

Gruß Tobias
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Re: Neuer Feuerwehrmann

Beitragvon tiemo » Mittwoch 4. Oktober 2017, 00:29

Hallo Tobias!

PowderThor hat geschrieben:Zahnriemen wurde gewechselt. Habe ihm gesagt er soll den Dichtring an Kurbelwelle und Nockenwelle wechseln. Davon hat er mir aber abgeraten, da ein neuer anscheinend undicht werden könnte, wenn er nicht passt.
Da hab ich auf den werten Herr von VW gehört.


Auweh, da bist du wahrscheinlich das Opfer der geballten Kompetenz geworden! Diese Dichtungen wechselt man eigentlich immer beim Zahnriemenwechsel, denn zum Wechseln muss immer der Zahnriemen runter. Undicht kann er werden, wenn er zwar passt, aber die Welle von dem alten Dichtring eine eingelaufene Stelle ("Rille") hat. Dann presst man den neuen Ring einen Millimeter mehr oder weniger ein als den alten, wodurch die Dichtlippe auf einer unversehrten Stelle läuft und alles ist gut.
Passende Dichtungen zu finden ist auch überhaupt kein Problem, die Größen sind ja bekannt (Wiki) und von Elring oder Reinz und anderen gibt es gute Qualität.

PowderThor hat geschrieben:Leider hab ich Probleme, der Riemen von der Wasserpumpe schleift und die Dichtung die er gewechselt hat ist auch undicht.
Naja werde hoffentlich die Kosten dafür erstatt bekommen.


Welche Dichtung wurde denn gewechselt? Die der Wasserpumpe? Dann wurde hoffentlich auch die Wasserpumpe gleich mit gewechselt, das sollte man selbst bei Qualitätspumpen mindestens alle zwei Riemenwechsel machen. Eine blockierende Wasserpumpe ist sehr oft der eigentliche Grund für einen Zahnriemenriss.
Bei der Aktion muss die Stirnfläche des Motorblocks penibelst gereinigt werden, damit der Dichtring der neuen Pumpe perfekt dichten kann. Wenn die Stirnfläche größere Korrosionsschäden hat, die sich nicht einfach wegschleifen lassen, muss man an diesen Stellen mit Flüssigdichtung arbeiten.
Wenn der Riemen der Wasserpumpe beim 6-Zylinder schleift, ist das Alarmstufe rot, denn das ist der Zahnriemen, der auch die Nockenwelle antreibt! Wenn der reißt, ist das meistens Motortotalschaden. Er schleift, wenn er schief läuft und das tut er meistens, wenn entweder die Wasserpumpe oder noch wahrscheinlicher, die Umlenkrolle und / oder Spannrolle (nur bei ACT / ACL vorhanden) falsch montiert oder ihre Sitze durch falsches Abziehen der Altteile beschädigt wurden. Oder noch schlimmer, es wurde nur der Zahnriemen ohne diese Rollen erneuert, deren Lager nach einer Zahnriemenlebensdauer einfach verschlissen sind und dann auch solche Probleme bereiten können. So wird der Riemen durch die ständige Reibung schnell zerstört werden, längere Fahrten braucht man damit garnicht erst in Angriff zu nehmen.

PowderThor hat geschrieben:Was meinst du mit nicht nur von außen? Also alle Hohlräume im Bodenblech oder?

Ist es besser ca 2 mal im Monaten dann den Unterboden zu reinigen?


Wenn du am Rand mal von unten in die Karosserie schaust, dann siehst du in Taschen, die zwischen Blechaußenhaut und Innenverstrebungen liegen. Unten sind sie an verschiedenen Stellen miteinander verbunden. In diesen Taschen sammelt sich gerne der Dreck und sorgt für Rost, denn sie liegen genau im Spritzbereich der Räder. Besonders an den Verbindungen kann Dreck liegenbleiben.
Diese gehören gut gereinigt und dann versiegelt. Auch, wo unter dem Bodenblech Querträger etc. laufen, kommt bei der Produktion wenig Lack hin und Feuchtigkeit und Schmutz können sich da ansammeln und für Rost sorgen. Besonders hinten im Tankbereich gibt es viele solcher Stellen, aber auch im Bereich des Reserverades.
Langfristig helfen Spritzlappen hinter den Rädern gegen übermäßigen Dreckbefall, aber Reinigen muss man dennoch immer wieder mal, bevorzugt im Frühjahr. Dann entfernt man auch gleich den Salzdreck, der sich im Winter dort gefangen hat.

PowderThor hat geschrieben:Also das Dach sieht echt dicht aus. Es ist auf jeden Fall ordentlich Kondenswasser im Van vorhanden. Muss jetzt mal alle Dichtungen checken, aber ich glaube es liegt an einem der Schiebefenster.


Das kann auch einfach vom Leben darin kommen. Es ist wichtig, die kalte Außenhaut über eine Dampfsperre von dem im Innern erzeugten Wasserdampf zu trennen, denn dieser kondensiert natürlich bevorzugt an der kalten Außenhaut. Also, wenn wärmegedämmt wird, die Folie darüber nicht vergessen.

PowderThor hat geschrieben:Werde wahrscheinlich fast jedes Wochende mit ihm Fahren. Kurzstrecken fahr ich mit ihm aber überhaupt nicht und ganz selten mal unter der Woche.


Da ist gutes Auslüften dann sehr wichtig.

Gruß,
Tiemo
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Re: Neuer Feuerwehrmann

Beitragvon Waldfahrer » Mittwoch 4. Oktober 2017, 07:12

Servus,

Tiemo, danke, Du hast mir viel Schreibarbeit abgenommen :grin:

Nur noch zur Ergänzung: Tobias, ich weiß nicht, ob Du bei Deinen Wintertouren auch (Gas-) Kochen willst, aber wenn ja, ein Gaskocher ist, neben den Bewohnern, die größte Wasserdampfquelle. Der Dampf kondensiert dann dann an den Innenwänden und das Wasser sammelt sich im Bereich der Dach- und Bodenfalze.
Und die rosten dann von innen nach außen. Wenn man's außen sieht, ist dann meist schon das Blech durch.
Deshalb beim Konservieren die inneren Falze nicht vergessen!

Wie Tiemo schreibt, hilft da nur eine Dampfsperre innen, aber wenn die nicht 100% dicht ist, ist das sehr problematisch, denn dann kann trotzdem Wasser eindringen und nicht wieder heraus bzw. abtrocknen. Und 100% dicht ist sehr schwierig zu erreichen. Außerdem bleiben durch die zerklüfteten Innenwände (Streben, Spriegel etc) Kältebrücken.

Ich persönlich halte aus diesen Gründen einen Kastenwagen eigentlich als ungeeignet für Wintercamping.


Gruss Josef
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Re: Neuer Feuerwehrmann

Beitragvon PowderThor » Mittwoch 4. Oktober 2017, 12:35

Für die Isolierung hab ich mir Armaflex und Reckhorn ABX bestellt.
Ich werde meistens draußen Kochen.
Den großen Umbau hab ich ja im Sommer vor. Da werd ich wahrscheinlich au ein Dachfenster mit Abzug einbauen.
Oh je hab nicht gedacht, dass es so ein großes Problem wird.
Bei modernen Kastengen muss es dann auch eine Dampfsperre rein die zu 100% dicht ist?
Wenn ich mir das ganze so anhöre, kann ich alles perfekt machen, aber die Wahrscheinlichkeit dass er irgendwo durchrostet ist hoch?
Meinen LT würde ich schon gerne nutzen aber wenn es wirklich so schlimm is muss ich mich vielleicht schon frühzeitig von ihm trennen?
Heute Abend antworte ich nochmal ausführlich.
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Re: Neuer Feuerwehrmann

Beitragvon Waldfahrer » Mittwoch 4. Oktober 2017, 14:45

Servus Tobias,

wir wollen Dich nicht abschrecken, nur auf die Problematik hinweisen.

Mit Sorgfalt kann man da schon vorbauen, eine Ex-Feuerwehr ist ja meist karosseriemäßig noch einigermaßen in Schuß, vor allem wenn er die letzten Jahre nicht mehr viel (im Salz) gefahren wurde.

Wichtig wäre halt, die Innenverkleidung/ den Innenausbau so zu gestalten, daß man da zur Kontrolle/Nachbesserung später auch mal wieder dahinter dran kommt.
Aber wie, da müssen Kollegen etwas schreiben, ich selbst mache kein Wintercamping, wäre auch nicht einfach, als erstes müßte ich die Rollos 'rausnehmen und durch Fixwände ersetzen.

Gruss Josef
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Re: Neuer Feuerwehrmann

Beitragvon Christian Anner » Dienstag 17. Oktober 2017, 07:59

Ein paar kleinere Anmerkungen von meiner Seite (ich bin genau auf der anderen Seite der Grenze, nicht weit von Dir)

LT im Winter auf den Tiroler Straßen? Vergiss es. Wir haben hier immer wieder in meiner Kindheit die LT´s im Straßengraben liegen sehen, der Wagen ist aufgrund seiner Konstruktion absolut ungeeignet für den Winter. Wenn du das Spiel riskieren willst, lade mindestens 500 Kilo auf die Hinterachse (sofern der LT nur leicht als Camper ausgebaut wird) und zieh Schneeketten auf, so haben wir das bei unserer Wehr mit dem LT immer gemacht, wenns mal richtig geschneit hat.

Das Salz in Tirol wird deinen LT in kürzerster Zeit zerfressen, wenn du nicht Jährlich im Herbst neuen Unterbodenschutz auf Wachsbasis (Bitumen kann von Feuchtigkeit unterwandert werden) aufträgst. Im Frühjahr dann bitte gründlich ausspülen und ebenfalls neu versiegeln.

In Jenbach (liegt übrigens nicht wirklich am Aachensee) bist Du eh mitten im Einzugsgebiet fürs Zillertal und diverser Skigebiete, hier wird gesalzen dass es die Gründecke regelrecht auffrisst, ich würde das dem LT nicht antun, dazu ist er ein zu altes und auch wertvolles Fahrzeug, für solche Geschichten gibt's billigere und zuverlässigere Autos japanischer Massenproduzenten (Hiace 4x4). Auch wenn du Schreiner (so heißts hier) lernst, wirst du kein Glück haben, wenn du den LT dann aus Holz nachbauen musst.

Ich will Dir die Laune nicht vermiesen, aber der LT ist dann doch was anderes als der Hipsterbus a la T3 und co. Man muss schrauben können, gut schrauben können, sonst wird er schnell zum Groschengrab.
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Re: Neuer Feuerwehrmann

Beitragvon PowderThor » Donnerstag 26. Oktober 2017, 14:29

Ich habe mir den LT gekauft um schrauben zu lernen. Hab jetzt auch einige Dinge schon gemacht( bis jetzt nur einfachere). Der LT fährt sich also vollkommen scheiße im Schnee?
Rost is ja bei jedem alten Auto ein Problem oder ist es beim Lt schlimmer als bei anderen?
Diesen Winter werde ich Ihn fahren und dann seh ich ja selbst wie schlecht er fährt und wie viel Rost sich bildet.
Hab mich inzwischen halt leider schon verliebt.
Wenn er sich im Schnee schlecht verhält is es wohl eher ein verkaufs Grund.
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Re: Neuer Feuerwehrmann

Beitragvon Skoot » Donnerstag 26. Oktober 2017, 19:29

Ich bin den LT zwei Winter durch Finnland gefahren, das geht!
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Re: Neuer Feuerwehrmann

Beitragvon PowderThor » Donnerstag 26. Oktober 2017, 20:38

Der großen Vorteil Skandinaviens ist ja, dass sie kein/kaum Salz streuen.
Ja wart ma mal auf den ersten Schnee, dann werd ich mich mal langsam rantasten.
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Re: Neuer Feuerwehrmann

Beitragvon tiemo » Donnerstag 26. Oktober 2017, 21:48

Hallo!

Also, ich finde, dass der LT bei winterlichen Bedingungen noch ganz gut zu fahren ist. Man muss halt gute Reifen haben.
Vor einigen Jahren bin ich auf dem Weg von Dänemark nach Hause um Weihnachten von heftigsten Schneefällen begleitet worden, es war -24°C und das Eis gefror dermaßen hart, dass mir am LT hinten die Klinke der Tür wegen Vereisung abgebrochen ist, vorne hat das Eis am geparkten Fahrzeug selbsttätig einen Scheinwerfer aus der Halterung gesprengt. Die Parkplätze an der Autobahn waren durch Räumfahrzeuge alle meterhoch zugeschüttet, die Fahrbahn völlig ungeräumt und ca. 10..15cm Neuschnee darauf. Die Fahrt an sich war aber ziemlich problemlos, außer mir und einigen LKWs war fast niemand unterwegs. Wir sahen noch ein verlassenes Auto, das rittlings mitten auf den Mittelleitplanken stand, die Räder in der Luft, außerdem trafen wir noch eine Passatfahrerin, die ihr Auto in einer Schneewehe versenkt hatte, für die aber schon Hilfe im Anmarsch war.
Allerdings habe ich im Winter immer 300kg Rollsplitt und Sand auf der Hinterachse. Erstens gibt das ordentlich Traktion, zweitens hat man immer was zum Streuen, falls man doch mal hängenbleibt. Als Reifen Conti Winter-Vanco, die es leider wohl nicht mehr gibt, daher muss ich demnächst dann mal was Neues ausprobieren.

Zugegeben, da oben ist ja alles ziemlich eben und die Fahrt hat auch etwas länger gedauert als normal...

Gruß,
Tiemo
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